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circa 605–538 BC

The Babylonian Exile

Jerusalem falls and the temple burns; Ezekiel and Daniel minister among the exiles as Lamentations mourns the city's ruin.

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Verse aus dieser Epoche

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  1. Klagelieder 4:16ca. 588 v. Chr.

    Das Angesicht des HERRN hat sie zerstreut! Er will sie nicht mehr anblicken. Man nahm auf Priester keine Rücksicht mehr und hatte kein Erbarmen mit den Alten.

  2. Klagelieder 4:17ca. 588 v. Chr.

    Auch da noch schmachteten unsere Augen nach Hilfe. Vergeblich! Auf unserer Warte spähten wir nach einem Volke, das doch nicht half.

  3. Klagelieder 4:18ca. 588 v. Chr.

    Man verfolgte unsere Spur, so daß wir auf unseren Gassen nicht mehr wandeln konnten; unser Ende war nahe, unsere Tage abgelaufen; ja, unser Ende war gekommen.

  4. Klagelieder 4:19ca. 588 v. Chr.

    Unsere Verfolger waren schneller als die Adler des Himmels;über die Berge jagten sie uns nach, und in der Wüste lauerten sie auf uns.

  5. Klagelieder 4:20ca. 588 v. Chr.

    Unser Lebensodem, der Gesalbte des HERRN, wurde in ihren Gruben gefangen, er, von dem wir sagten:«Wir werden in seinem Schatten unter den Heiden leben!»

  6. Klagelieder 4:21ca. 588 v. Chr.

    ¶ Juble nur und sei schadenfroh, du Tochter Edom, die du im Lande Uz wohnst! Der Kelch wird auch an dich kommen, du wirst auch trunken und entblößt werden!

  7. Klagelieder 4:22ca. 588 v. Chr.

    Tochter Zion, deine Schuld ist getilgt; er wird dich nicht mehr gefangen wegführen lassen; deine Schuld aber, Tochter Edom, sucht er heim, deine Sünden deckt er auf!

  8. Klagelieder 5:1ca. 588 v. Chr.

    ¶ Gedenke, HERR, was uns widerfahren ist! Schau her und siehe unsere Schmach!

  9. Klagelieder 5:2ca. 588 v. Chr.

    Unser Erbe ist den Fremden zugefallen, unsere Häuser den Ausländern.

  10. Klagelieder 5:3ca. 588 v. Chr.

    Wir sind Waisen geworden, vaterlos, unsere Mütter zu Witwen.

  11. Klagelieder 5:4ca. 588 v. Chr.

    Unser Wasser trinken wir um Geld, unser Holz kommt uns gegen Bezahlung zu.

  12. Klagelieder 5:5ca. 588 v. Chr.

    Unsere Verfolger sind uns beständig auf dem Hals; werden wir müde, so gönnt man uns keine Ruhe.

  13. Klagelieder 5:6ca. 588 v. Chr.

    Wir habenÄgypten die Hand gereicht und Assur, um genug Brot zu erhalten.

  14. Klagelieder 5:7ca. 588 v. Chr.

    Unsere Väter, die gesündigt haben, sind nicht mehr; wir müssen ihre Schuld tragen.

  15. Klagelieder 5:8ca. 588 v. Chr.

    Knechte herrschenüber uns; niemand befreit uns aus ihrer Hand!

  16. Klagelieder 5:9ca. 588 v. Chr.

    Wir schaffen unsere Nahrung unter Lebensgefahr herbei, weil uns in der Wüste das Schwert bedroht.

  17. Klagelieder 5:10ca. 588 v. Chr.

    Unsere Haut ist schwarz wie ein Ofen, so versengt uns der Hunger.

  18. Klagelieder 5:11ca. 588 v. Chr.

    Frauen wurden in Zion vergewaltigt, Jungfrauen in den Städten Judas.

  19. Klagelieder 5:12ca. 588 v. Chr.

    Fürsten wurden durch ihre Hand gehängt, die Person der Alten hat man nicht geachtet.

  20. Klagelieder 5:13ca. 588 v. Chr.

    Jünglinge müssen Mühlsteine tragen und Knaben straucheln unter Bürden von Holz.

  21. Klagelieder 5:14ca. 588 v. Chr.

    DieÄltesten bleiben weg vom Tor, und die Jünglinge lassen ihr Saitenspiel.

  22. Klagelieder 5:15ca. 588 v. Chr.

    Die Freude unsres Herzens ist dahin, unser Reigen hat sich in Klage verwandelt.

  23. Klagelieder 5:16ca. 588 v. Chr.

    Die Krone ist uns vom Haupte gefallen; wehe uns, daß wir gesündigt haben!

  24. Klagelieder 5:17ca. 588 v. Chr.

    ¶ Darob ist unser Herz krank geworden, darum sind unsere Augen trübe:

  25. Klagelieder 5:18ca. 588 v. Chr.

    weil der Berg Zion verwüstet ist; Füchse tummeln sich daselbst.