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circa AD 30–62

The Early Church

Pentecost ignites a movement; Peter, Paul, and countless others carry the gospel from Jerusalem to the ends of the earth.

1,007 Verse · 1 Buch abgedeckt

Verse aus dieser Epoche

  1. Denn der König versteht diese Dinge sehr wohl, an ihn richte ich meine freimütige Rede. Denn ich binüberzeugt, daß ihm nichts davon unbekannt ist; denn solches ist nicht im Winkel geschehen!

  2. Glaubst du, König Agrippa, den Propheten? Ich weiß, daß du glaubst.

  3. Agrippa aber sprach zu Paulus: Duüberredest mich bald, daß ich ein Christ werde!

  4. Paulus erwiderte: Ich wünschte zu Gott, daßüber kurz oder lang nicht allein du, sondern auch alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Bande!

  5. Und der König stand auf, ebenso der Landpfleger und Bernice und die bei ihnen saßen.

  6. Und sie zogen sich zurück und redeten miteinander und sprachen: Dieser Mensch tut nichts, was des Todes oder der Bande wert ist!

  7. Agrippa aber sprach zu Festus: Man könnte diesen Menschen freilassen, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte!

  8. ¶ Als es aber beschlossen worden war, daß wir nach Italien abfahren sollten,übergaben sie Paulus und einige andere Gefangene einem Hauptmann namens Julius von der Kaiserlichen Schar.

  9. Nachdem wir aber ein adramyttenisches Schiff bestiegen hatten, welches der kleinasiatischen Küste entlang fahren sollte, reisten wir ab in Begleitung des Mazedoniers Aristarchus aus Thessalonich.

  10. Und am andern Tage liefen wir in Zidon ein; und Julius erzeigte sich menschenfreundlich gegen Paulus und erlaubte ihm, zu seinen Freunden zu gehen und ihrer Pflege zu genießen.

  11. Von da fuhren wir ab und segelten unter Cypern hin, weil die Winde uns entgegen waren.

  12. Und nachdem wir das Meer bei Cilicien und Pamphilien durchschifft hatten, kamen wir nach Myra in Lycien.

  13. Und dort fand der Hauptmann ein alexandrinisches Schiff, das nach Italien fuhr, und brachte uns auf dasselbe.

  14. Da wir aber während vieler Tage eine langsame Fahrt hatten und nur mit Mühe in die Nähe von Knidus kamen, weil der Wind uns nicht hinzuließ, so segelten wir unter Kreta hin gegen Salmone,

  15. Und indem wir mit Mühe der Küste entlang fuhren, kamen wir an einen Ort,«die schönen Häfen» genannt, in dessen Nähe die Stadt Lasäa war.

  16. Da aber schon geraume Zeit verflossen war und die Schiffahrt gefährlich wurde, weil auch die Fastenzeit bereits vorüber war, warnte Paulus und sprach zu ihnen:

  17. Ihr Männer, ich sehe, daß die Schiffahrt mit Schädigung und großem Verlust nicht nur für die Ladung und das Schiff, sondern auch für unser Leben verbunden sein wird!

  18. Aber der Hauptmann glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr, als dem, was Paulus sagte.

  19. ¶ Da aber der Hafen ungeeignet war zumÜberwintern, gab die Mehrzahl den Rat, von dort abzufahren, um womöglich nach Phönix, einem Hafen von Kreta, der gegen Südwest und Nordwest liegt, zu gelangen, und daselbst zuüberwintern.

  20. Da nun ein schwacher Südwind wehte, meinten sie, sie hätten ihre Absicht erreicht, lichteten die Anker und fuhren nahe bei der Küste von Kreta hin.

  21. Aber nicht lange darnach fegte von der Insel ein Wirbelwind daher,«Nord-Ost» genannt;

  22. der riß das Schiff mit sich fort, und da es dem Winde nicht widerstehen konnte, gaben wir es preis und ließen uns treiben.

  23. Als wir aber an einer kleinen Insel, Klauda genannt, vorbeifuhren, vermochten wir kaum das Boot zu meistern, welches man emporzog, weil man es nötig hatte, um das Schiff zu unterbinden;

  24. und weil sie fürchteten, auf die Syrte geworfen zu werden, zogen sie die Segel ein und ließen sich so treiben.

  25. Da wir aber vom Sturme heftig umhergetrieben wurden, warfen sie am folgenden Tage die Ladungüber Bord