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circa 1380–1050 BC

The Judges & Ruth

Israel cycles through rebellion, oppression, and rescue under charismatic leaders—culminating in Ruth's faithful love story.

703 Verse · 2 Bücher abgedeckt

Verse aus dieser Epoche

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  1. Richter 6:31ca. 1245 v. Chr.

    Joas aber sprach zu allen, die gegen ihn aufstanden: Wollt ihr für Baal hadern? Wollt ihr in erretten? Wer für ihn hadert, der soll bis morgen sterben! Ist er Gott, so räche er sich selbst, daß sein Altar zerbrochen ist!

  2. Richter 6:32ca. 1245 v. Chr.

    Von dem Tage an hieß man ihn Jerub-Baal! indem man sprach: Es hadere Baal mit ihm, weil er seinen Altar zerbrochen hat!

  3. Richter 6:33ca. 1245 v. Chr.

    ¶ Als nun die Midianiter und die Amalekiter und die Morgenländer sich vereinigt hatten und herübergezogen waren und sich in der Ebene Jesreel lagerten,

  4. Richter 6:34ca. 1245 v. Chr.

    da rüstete der Geist des HERRN den Gideon aus; und er ließ die Posaune blasen und rief dem Hause Abieser, daß sie ihm nachfolgten;

  5. Richter 6:35ca. 1245 v. Chr.

    und er sandte Botschaft in ganz Manasse, denen rief er auch, daß sie ihm nachfolgen sollten; und er sandte Botschaft nach Asser und Sebulon und Naphtali; die zogen ihnen auch entgegen.

  6. Richter 6:36ca. 1245 v. Chr.

    Und Gideon sprach zu Gott: Willst du Israel durch meine Hand retten, wie du gesagt hast,

  7. Richter 6:37ca. 1245 v. Chr.

    siehe, so will ich ein Schaffell auf die Tenne legen; wird der Tau nur auf dem Fell sein, der ganze Boden ringsum aber trocken bleiben, so werde ich merken, daß du Israel durch meine Hand erretten wirst, wie du gesagt hast.

  8. Richter 6:38ca. 1245 v. Chr.

    Und es geschah also; denn als er am andren Morgen früh aufstand und das Fell ausdrückte, da konnte er Tau aus dem Fell pressen, eine ganze Schale voll.

  9. Richter 6:39ca. 1245 v. Chr.

    Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht wider mich, daß ich noch einmal rede; ich will es nur noch einmal versuchen mit dem Fell: Das Fell allein möge trocken bleiben und Tau liegen auf dem ganzenübrigen Boden!

  10. Richter 6:40ca. 1245 v. Chr.

    Und Gott tat also in jener Nacht, allein das Fell blieb trocken, und Tau lag auf dem ganzenübrigen Boden.

  11. Richter 7:1ca. 1245 v. Chr.

    ¶ Da machte sich Jerub-Baal, das ist Gideon, früh auf mit allem Volk, das bei ihm war, und sie lagerten sich bei dem Brunnen Harod; das Lager der Midianiter aber befand sich nördlich von ihm, beim Hügel More, in der Ebene.

  12. Richter 7:2ca. 1245 v. Chr.

    Der HERR aber sprach zu Gideon: Des Volks ist zu viel, das bei dir ist, als daß ich Midian in seine Hand geben könnte. Israel möchte sich sonst wider mich rühmen und sagen: Meine Hand hat mir geholfen!

  13. Richter 7:3ca. 1245 v. Chr.

    So laß nun vor den Ohren des Volkes ausrufen und sagen: Wer sich fürchtet und wem graut, der kehre um und flüchte eilends vom Gebirge Gilead! Da kehrten von dem Volk um bei zweiundzwanzigtausend, so daß nur zehntausendübrigblieben.

  14. Richter 7:4ca. 1245 v. Chr.

    Und der HERR sprach zu Gideon: Des Volkes ist noch zu viel! Führe sie hinab an das Wasser; daselbst will ich dir sie prüfen; und von welchem ich dir sagen werde, daß er mit dir ziehen soll, der soll mit dir ziehen, von welchem ich aber sagen werde, daß er nicht mit dir ziehen soll, der soll nicht ziehen.

  15. Richter 7:5ca. 1245 v. Chr.

    Und er führte das Volk an das Wasser hinab. Und der HERR sprach zu Gideon: Wer mit seiner Zunge von dem Wasser leckt, wie ein Hund leckt, den stelle besonders; desgleichen, wer auf seine Knie fällt, um zu trinken!

  16. Richter 7:6ca. 1245 v. Chr.

    Da war die Zahl derer, die von der Hand in den Mund geleckt hatten, dreihundert Mann; allesübrige Volk war auf die Knie gefallen, um Wasser zu trinken.

  17. Richter 7:7ca. 1245 v. Chr.

    Und der HERR sprach zu Gideon: Durch die dreihundert, die geleckt haben, will ich euch erretten und die Midianiter in deine Hand geben; aber das ganzeübrige Volk soll nach Hause gehen.

  18. Richter 7:8ca. 1245 v. Chr.

    Und sie nahmen die Zehrung des Volkes an sich und ihre Posaunen; aber die andern Israeliten ließ er alle gehen, einen jeden in seine Hütte; und er behielt bei sich die dreihundert Mann. Das Lager der Midianiter aber war unter ihm, in der Ebene.

  19. Richter 7:9ca. 1245 v. Chr.

    ¶ Und der HERR sprach in derselben Nacht zu ihm: Steh auf und geh ins Lager hinab; denn ich habe es in deine Hand gegeben!

  20. Richter 7:10ca. 1245 v. Chr.

    Fürchtest du dich aber hinabzugehen, so laß deinen Burschen Pura mit dir ins Lager hinuntersteigen,

  21. Richter 7:11ca. 1245 v. Chr.

    damit du hörst, was sie reden. Dann werden deine Hände erstarken, daß du gegen das Lager hinabziehen wirst. Da stieg Gideon mit seinem Burschen Pura hinunter, bis zu denäußersten Vorposten, die zum Lager gehörten.

  22. Richter 7:12ca. 1245 v. Chr.

    Die Midianiter aber und die Amalekiter und alle Morgenländer waren in die Ebene eingefallen wie eine Menge Heuschrecken; und ihre Kamele waren vor Menge nicht zu zählen, wie der Sand am Gestade des Meeres.

  23. Richter 7:13ca. 1245 v. Chr.

    Als nun Gideon kam, siehe, da erzählte einer dem andern einen Traum und sprach: Siehe, ich habe einen Traum gehabt; und siehe, ein Gerstenbrotkuchen wälzte sich zum Lager der Midianiter; und als er an die Zelte kam, schlug er dieselben und warf sie nieder und kehrte sie um, das Oberste zuunterst, daß die Zelte dalagen.

  24. Richter 7:14ca. 1245 v. Chr.

    Da antwortete der andere: Das ist nichts anderes als das Schwert Gideons, des Sohnes des Joas, des Israeliten: Gott hat die Midianiter samt dem ganzen Lager in seine Hand gegeben!

  25. Richter 7:15ca. 1245 v. Chr.

    Als nun Gideon die Erzählung des Traumes und seine Auslegung hörte, betete er an und kehrte wieder in das Lager Israels zurück und sprach: Macht euch auf! denn der HERR hat das Lager der Midianiter in eure Hand gegeben.