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circa 800–400 BC

The Hebrew Prophets

God speaks through Isaiah, Jeremiah, and the minor prophets—calling Israel to repentance and foretelling the coming Messiah.

3,706 Verse · 14 Bücher abgedeckt

Verse aus dieser Epoche

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  1. Jeremia 8:2ca. 610 v. Chr.

    und sie ausbreiten vor der Sonne und dem Mond und vor dem ganzen Heer des Himmels, welche sie liebgehabt, denen sie gedient haben und nachgelaufen sind, die sie gesucht und angebetet haben; man wird sie weder zusammenlesen noch begraben, sondern zu Dünger auf dem Felde sollen sie werden.

  2. Jeremia 8:3ca. 610 v. Chr.

    Und alle, welche von diesem bösen Geschlechtübrigbleiben, werden lieber sterben als leben wollen an allen Orten, wohin ich die Uebriggebliebenen verstoßen habe, spricht der HERR der Heerscharen.

  3. Jeremia 8:4ca. 610 v. Chr.

    ¶ So sollst du zu ihnen sagen: So spricht der HERR: Wer fällt und steht nicht wieder auf? Wer weicht ab und kehrt nicht wieder um?

  4. Jeremia 8:5ca. 610 v. Chr.

    Warum hat sich denn dieses Volk zu Jerusalem so beharrlich abgewandt und den Betrug so festgehalten, daß sie nicht mehr umkehren wollen?

  5. Jeremia 8:6ca. 610 v. Chr.

    Denn ich merkte auf und horchte: sie reden nicht, was recht ist; keiner ist, den seine Bosheit gereue, der da spräche: Was habe ich getan! Sondern ein jeder wendet sich ab in seinem Lauf wie ein Roß, das sich in den Kampf stürzt.

  6. Jeremia 8:7ca. 610 v. Chr.

    Selbst der Storch am Himmel weiß seine bestimmten Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihrer Wiederkehr ein; aber mein Volk kennt die Rechtsordnung des HERRN nicht!

  7. Jeremia 8:8ca. 610 v. Chr.

    Wie dürft ihr denn sagen:«Wir sind weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns!» Wahrlich ja, zur Lüge gemacht hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten!

  8. Jeremia 8:9ca. 610 v. Chr.

    Zuschanden geworden sind die Weisen; sie sind erschrocken und haben sich selbst gefangen; denn siehe, sie haben das Wort des HERRN verworfen, was für eine Weisheit bleibt ihnen da nochübrig?

  9. Jeremia 8:10ca. 610 v. Chr.

    Darum will ich ihre Frauen den Fremden geben und ihre Felder neuen Besitzern; denn sie trachten alle nach Gewinn, vom Kleinsten bis zum Größten; und vom Propheten bis zum Priester gehen sie alle mit Lügen um;

  10. Jeremia 8:11ca. 610 v. Chr.

    und den Schaden der Tochter meines Volkes heilen sie leichthin, indem sie sprechen:«Friede, Friede!» wo doch kein Friede ist.

  11. Jeremia 8:12ca. 610 v. Chr.

    Schämen sollten sie sich, weil sie solche Greuel verüben! Aber sie wissen nicht mehr, was sich schämen heißt, und empfinden keine Scham. Darum werden sie fallen unter den Fallenden, zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie stürzen, spricht der HERR.

  12. Jeremia 8:13ca. 610 v. Chr.

    ¶ Ein Ende, ein Ende will ich ihnen machen, spricht der HERR. Keine Trauben sollen mehr am Weinstock sein und keine Feigen am Feigenbaum, und die Blätter sollen verwelken, und ich will sie denen geben, die an ihnen vorüberziehen!

  13. Jeremia 8:14ca. 610 v. Chr.

    Was säumen wir? Versammelt euch, und laßt uns in die festen Städte ziehen, daß wir daselbst zugrunde gehen! Denn der HERR, unser Gott, richtet uns zugrunde und tränkt uns mit Giftwasser, weil wir wider den HERRN gesündigt haben.

  14. Jeremia 8:15ca. 610 v. Chr.

    Wir warten auf Frieden(aber es wird nicht besser! auf eine Zeit der Heilung) aber siehe da, Schrecken!

  15. Jeremia 8:16ca. 610 v. Chr.

    Von Dan hört man das Schnauben seiner Rosse; vom Wiehern seiner starken Pferde bebt das ganze Land; ja, sie kommen und fressen das Land auf und was darin ist, die Stadt und ihre Bewohner.

  16. Jeremia 8:17ca. 610 v. Chr.

    Denn siehe, ich will Schlangen unter euch senden, Nattern, die sich nicht beschwören lassen, und sie werden euch beißen! spricht der HERR.

  17. Jeremia 8:18ca. 610 v. Chr.

    Würde mir doch Erquickung zu teil in meinem Kummer! Aber mein Herz ist krank in mir.

  18. Jeremia 8:19ca. 610 v. Chr.

    Horch! die Stimme des Geschreis der Tochter meines Volkes aus fernem Lande:«Ist denn der HERR nicht in Zion, ist ihr König nicht bei ihr?» Warum haben sie Mich mit ihren Götzenbildern, mit fremden Götzen erzürnt?

  19. Jeremia 8:20ca. 610 v. Chr.

    «Die Ernte ist vorüber, der Sommer ist zu Ende, und wir sind nicht gerettet!»

  20. Jeremia 8:21ca. 610 v. Chr.

    Wegen des Zusammenbruchs der Tochter meines Volkes bin ich ganz zerbrochen; ich trage Leid, und Entsetzen hat mich ergriffen.

  21. Jeremia 8:22ca. 610 v. Chr.

    Ist denn kein Balsam in Gilead? Ist kein Arzt da? Warum hat die Heilung der Tochter meines Volkes keine Fortschritte gemacht?

  22. Jeremia 9:1ca. 610 v. Chr.

    ¶ O daß mein Haupt zu Wasser würde und mein Auge zum Tränenquell, so würde ich Tag und Nacht die Erschlagenen der Tochter meines Volkes beweinen!

  23. Jeremia 9:2ca. 610 v. Chr.

    O daß ich in der Wüste eine Wandererherberge hätte, daß ich mein Volk verlassen und von ihm wegziehen könnte! Denn sie sind alle Ehebrecher und ein treuloser Haufe.

  24. Jeremia 9:3ca. 610 v. Chr.

    Sie haben ihre Zunge wie einen Bogen gespannt; mit Lügen und nicht durch Wahrheit sind sie mächtig geworden auf Erden; denn von einer Bosheit gehen sie zur andernüber, mich aber kennen sie nicht! spricht der HERR.

  25. Jeremia 9:4ca. 610 v. Chr.

    Ein jeder hüte sich vor seinem Nächsten, und keiner traue seinem Bruder! Denn jeder Bruderübt Hinterlist, und jeder Nachbar geht als Verleumder umher.