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Bibelverse über War

639 Verse · 45 Aspekte

Zentrale Bibelverse

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  1. Bait und Dibon steigen zu ihren Höhen hinauf, um zu weinen; Moab heult auf dem Nebo und zu Medeba; auf allen Häuptern sind Glatzen, und alle Bärte sind abgeschnitten.

  2. Auf ihren Gassen sind sie mit dem Sack umgürtet; auf ihren Dächern und Plätzen heult alles und geht weinend einher.

  3. Hesbon und Eleale schreien, daß man ihre Stimme bis gen Jahaz hört. Darob werden Moabs Bewaffnete laut schreien, der Mut wird ihnen entsinken.

  4. Von Herzen jammere ich um Moab; sie fliehen bis nach Zoar, der dreijährigen Kuh, sie steigen weinend hinauf nach Luchit; auf dem Wege nach Horonaim erheben sie ein erschütterndes Geschrei.

  5. ¶ Denn die Quellen von Nimrim sind verschüttet, das Gras ist verdorrt, alles Kraut abgefressen, kein grünes Hälmchen ist mehr da!

  6. Darum tragen sie den Rest ihrer Habe, was sie noch retten konnten,über den Weidenbach.

  7. Denn das Geschrei geht im ganzen Land Moab um; ihr Wehklagen reicht bis nach Eglaim, bis zum Brunnen Elim ihr Geheul.

  8. Denn die Wasser Dimons sind voll Blut; ja, ich verhänge noch mehrüber Dimon:über die entronnenen Moabiter kommt ein Löwe, auchüber den Rest, der noch im Lande ist.

  9. Darum weine ich mit den Weinenden von Jaeser um den Weinstock von Sibma, ich benetze dich, Hesbon und Eleale, mit meinen Tränen; dennüber deinen Herbst und in deine Weinlese ist ein Jauchzen[der Feinde] gefallen!

  10. Freude und Frohlocken sind aus dem Baumgarten verschwunden, und in den Weinbergen jubelt und jauchzt man nicht; niemand tritt Wein in den Keltern, das Kelterlied habe ich zum Schweigen gebracht.

  11. Und sie werden also den Vögeln der Berge und den Tieren des Feldesüberlassen, daß die Raubvögel darauf den Sommer verbringen und alle Tiere des Feldes daraufüberwintern.

  12. Und ich will dieÄgypter gegeneinander aufstacheln, daß ein Bruder gegen den andern, ein Freund gegen den andern, eine Stadt wider die andere und ein Königreich wider das andere streiten wird.

  13. Und der Geist wird denÄgyptern ausgehen in ihrem Innern, und ich will ihren Rat zunichte machen; alsdann werden sie die Götzen, die Zauberer, die Totenbeschwörer und die Wahrsager befragen.

  14. Und ich willÄgypten in die Hände eines strengen Herrnüberliefern, und ein harter König sollüber sie herrschen, spricht der Herr, der HERR der Heerscharen.

  15. Und der Wasserspiegel des Sees wird sich senken, und der Strom wird versiegen und vertrocknen.

  16. Und stinkend werden die Ströme, seicht und trocken die Flüsse Unterägyptens; Rohr und Schilf verwelken.

  17. Die Auen am Nil, an der Mündung des Nils, und alle Saat des Niltals wird verdorren und verwehen, daß sie nirgends mehr zu finden ist.

  18. Die Fischer werden klagen, und trauern werden alle, die die Angel in den Nil werfen; und die das Garn auf dem Wasserspiegel ausbreiten, werden trostlos sein.

  19. Es werden zuschanden die Leinenweber, die Hechlerinnen und die Baumwollspinner.

  20. Ihre Herren sind niedergedrückt und alle Lohnarbeiter bekümmerten Herzens.

  21. Nur Toren sind die Fürsten von Zoan, die weisen Räte des Pharao; ihr Ratschlag hat sich als unvernünftig erwiesen. Wie dürft ihr denn zum Pharao sagen: Ich bin ein Sohn der Weisen, ein Sohn der uralten Könige?

  22. Wo sind denn deine Weisen? Sie sollen dir doch anzeigen und kundtun, was der HERR der HeerscharenüberÄgypten beschlossen hat!

  23. Die Fürsten von Zoan sind zu Narren geworden, getäuscht sind die Fürsten zu Noph; es habenÄgypten irregeführt die Ecksteine seiner Stämme.

  24. Der HERR hat einen Schwindelgeist unter sie ausgegossen, also daß sieÄgypten in all seinem Tun irreführen, wie ein Trunkener herumtaumelt, wenn es ihmübel wird.

  25. UndÄgypten wird niemand haben, der etwas vollbringen kann, weder Haupt noch Schwanz, weder Palmzweig noch Binse.