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circa 800–400 BC

The Hebrew Prophets

God speaks through Isaiah, Jeremiah, and the minor prophets—calling Israel to repentance and foretelling the coming Messiah.

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Verse aus dieser Epoche

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  1. Jeremia 43:8ca. 588 v. Chr.

    ¶ Es erging aber in Tachpanches das Wort des HERRN an Jeremia also:

  2. Jeremia 43:9ca. 588 v. Chr.

    Nimm große Steine in deine Hand und verbirg sie im Mörtel am Ziegelofen, welcher zu Tachpanches vor der Tür des Hauses des Pharao ist, und laß die jüdischen Männer zuschauen.

  3. Jeremia 43:10ca. 588 v. Chr.

    Und sage zu ihnen: So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Sehet, ich will meinen Knecht Nebukadnezar, den König von Babel, holen lassen und seinen Thronüber diesen Steinen aufrichten, die ich verborgen habe, und er wird seinen Prachtteppich darüber spannen.

  4. Jeremia 43:11ca. 588 v. Chr.

    Und wenn er kommt, wird er das LandÄgypten schlagen: wer sterben soll, den wird er töten; wem Gefangenschaft bestimmt ist, den wird er gefangen führen; und wer dem Schwert verfallen ist, den wird er mit dem Schwert umbringen.

  5. Jeremia 43:12ca. 588 v. Chr.

    Und ich will in den Tempeln der GötterÄgyptens ein Feuer anzünden, das wird sie verbrennen; und er wird sie wegführen und wird das LandÄgypten um sich werfen, wie ein Hirt sein Kleid um sich wirft, und er wird in Frieden von dannen ziehen.

  6. Jeremia 43:13ca. 588 v. Chr.

    Dazu wird er die Obelisken von Beth-Schemesch, welcher inÄgypten ist, zerbrechen und die Tempel der GötterÄgyptens mit Feuer verbrennen.

  7. Jeremia 44:1ca. 587 v. Chr.

    ¶ Dies ist das Wort, welches an Jeremia erging betreffs aller Juden, die im LandeÄgypten wohnten, zu Migdol und Tachpanches, zu Noph und im Lande Patros:

  8. Jeremia 44:2ca. 587 v. Chr.

    So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Ihr habt all das Unglück gesehen, welches ichüber Jerusalem und alle Städte Judas gebracht habe, und siehe, sie sind heute Ruinen, und es wohnt niemand darin,

  9. Jeremia 44:3ca. 587 v. Chr.

    um der Bosheit willen, die sie begangen haben, mich zu erzürnen, indem sie hingegangen sind, andern Göttern zu räuchern und zu dienen, die weder sie, noch ihr, noch eure Väter gekannt haben,

  10. Jeremia 44:4ca. 587 v. Chr.

    wiewohl ich alle meine Knechte frühe und fleißig zu euch gesandt habe und euch sagen ließ: Begeht doch diese Greuel nicht, welche ich hasse!

  11. Jeremia 44:5ca. 587 v. Chr.

    Sie aber wollten nicht hören und neigten ihr Ohr nicht, daß sie von ihrer Bosheit abgelassen und nicht mehr fremden Göttern geräuchert hätten.

  12. Jeremia 44:6ca. 587 v. Chr.

    Darum hat sich mein Grimm ergossen und ist mein Zorn wider die Städte Judas und die Gassen Jerusalems entbrannt, daß sie zu Trümmern und Ruinen geworden sind, wie es heute der Fall ist.

  13. Jeremia 44:7ca. 587 v. Chr.

    Und nun spricht der HERR, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels, also: Warum tut ihr ein so großesÜbel wider euch selbst, indem ihr bei euch Männer und Weiber, Kinder und Säuglinge aus Juda ausrottet, so daß euch keinÜberrest mehr bleiben wird,

  14. Jeremia 44:8ca. 587 v. Chr.

    damit nämlich, daß ihr mich durch die Werke eurer Hände kränket, indem ihr andern Göttern räuchert im LandeÄgypten, wohin ihr gegangen seid, um euch daselbst aufzuhalten, euch selbst zum Verderben, und damit ihr zum Fluch und Schimpfwort werdet unter allen Heiden des Landes?

  15. Jeremia 44:9ca. 587 v. Chr.

    Habt ihr denn dieÜbeltaten eurer Väter vergessen und dieÜbeltaten der Könige von Juda und dieÜbeltaten ihrer Weiber und eure eigenenÜbeltaten und dieÜbeltaten, welche eure Weiber im Lande Juda und auf den Gassen von Jerusalem begangen haben?

  16. Jeremia 44:10ca. 587 v. Chr.

    Sie sind noch nicht gedemütigt bis zum heutigen Tag; sie fürchten sich nicht und wandeln nicht in meinem Gesetz und in meinen Ordnungen, die ich euch und euren Vätern gegeben habe!

  17. Jeremia 44:11ca. 587 v. Chr.

    Darum spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, also: Seht, ich habe mein Angesicht gegen euch gerichtet zum Unglück, und zwar um ganz Juda auszurotten;

  18. Jeremia 44:12ca. 587 v. Chr.

    und ich will den Rest der Juden, die ihr Angesicht nachÄgypten gewandt haben, um sich daselbst aufzuhalten, hinwegraffen; sie sollen alle im LandeÄgypten aufgerieben werden, durchs Schwert fallen, durch Hunger aufgerieben werden klein und groß, durchs Schwert umkommen oder Hungers sterben, und sie sollen zum Fluch, zum Entsetzen, zur Verwüstung und zur Beschimpfung werden.

  19. Jeremia 44:13ca. 587 v. Chr.

    Also will ich die, so inÄgypten wohnen, heimsuchen, wie ich Jerusalem mit Schwert, Hungersnot und Pest heimgesucht habe,

  20. Jeremia 44:14ca. 587 v. Chr.

    so daß auch vomÜberrest der Juden, die gekommen sind, sich im LandeÄgypten aufzuhalten, niemandübrigbleiben noch entrinnen wird, um wieder ins Land Juda zurückzukehren, wie sie sich vorgenommen haben, sich wieder dort anzusiedeln; sie werden nicht zurückkehren, außer etlichen Flüchtlingen!

  21. Jeremia 44:15ca. 587 v. Chr.

    ¶ Da antworteten dem Jeremia alle Männer, welche wußten, daß ihre Frauen fremden Göttern räucherten, und alle Frauen, die dastanden, eine große Gemeinde, auch alles Volk, das im LandeÄgypten, in Patros wohnte:

  22. Jeremia 44:16ca. 587 v. Chr.

    «Auf das Wort, das du im Namen des HERRN zu uns geredet hast, wollen wir gar nicht hören;

  23. Jeremia 44:17ca. 587 v. Chr.

    sondern wir wollen alles das tun, was wir gelobt haben: Wir wollen der Himmelskönigin räuchern und ihr Trankopfer ausgießen, wie wir, unsre Väter, unsre Könige und unsre Fürsten in den Städten Judas und auf den Gassen Jerusalems getan haben; damals hatten wir genug zu essen, und es ging uns wohl, und wir erlebten kein Unglück!

  24. Jeremia 44:18ca. 587 v. Chr.

    Sobald wir aber aufhörten, der Himmelskönigin zu räuchern und Trankopfer auszugießen, hat es unsüberall gefehlt, und wir wurden durch Krieg und Hungersnot aufgerieben.

  25. Jeremia 44:19ca. 587 v. Chr.

    Und wenn wir der Himmelskönigin räuchern und Trankopfer ausgießen, tun wir das etwa ohne den Willen unsrer Männer, daß wir ihr Kuchen backen, um sie abzubilden, und ihr Trankopfer spenden?»