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Pharaoh

63 Verse

Verse, die Pharaoh erwähnen

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  1. ¶ Joseph aber war nachÄgypten hinabgeführt worden, und Potiphar, einägyptischer Kämmerer des Pharao, der Oberste der Leibwache, hatte ihn von der Hand der Ismaeliter erworben, die ihn dorthin gebracht hatten.

  2. Da ward der Pharao zornigüber seine beiden Höflinge, den obersten Mundschenk und den obersten Bäcker,

  3. in drei Tagen wird der Pharao dein Haupt erheben und dich wieder in dein Amt einsetzen, daß du dem Pharao den Becher reichest, wie du früher zu tun pflegtest, da du noch sein Mundschenk warst.

  4. Solltest du dann etwa an mich denken, wenn es dir gut geht, so tue Barmherzigkeit an mir und empfiehl mich dem Pharao, daß er mich aus diesem Hause entlasse;

  5. und im obersten Korb war allerlei Backwerk für den Pharao; und die Vögel fraßen es mir aus dem Korb, der auf meinem Haupte war.

  6. in drei Tagen wird der Pharao dich hinrichten und ans Holz hängen lassen, daß die Vögel dein Fleisch fressen werden.

  7. ¶ Es begab sich aber nach zwei Jahren, da hatte der Pharao einen Traum, und siehe, er stand am Nil.

  8. Und die sieben häßlichen, mageren Kühe fraßen die sieben schönen, wohlgenährten Kühe. Da erwachte der Pharao.

  9. Und die sieben dünnenÄhren verschlangen die sieben schweren und vollenÄhren. Da erwachte der Pharao und siehe, es war ein Traum!

  10. Da sich aber sein Geist beunruhigte, ließ er am Morgen alleägyptischen Wahrsager und Weisen rufen und erzählte ihnen seinen Traum; aber da war keiner, der ihn dem Pharao auslegen konnte.

  11. ¶ Da sprach der oberste Mundschenk zum Pharao: Ich gedenke heute meiner Sünde!

  12. Als der Pharaoüber seine Knechte zornig war und mich im Hause des Obersten der Leibwache in Gewahrsam legte, mitsamt dem obersten Bäcker,

  13. Da sandte der Pharao hin und ließ Joseph rufen. Und sie entließen ihn eilends aus dem Loch. Er aber ließ sich scheren und wechselte seine Kleider und ging zum Pharao hinein.

  14. Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich habe einen Traum gehabt, aber es kann ihn niemand auslegen; nun vernahm ich von dir, wenn du einen Traum hörest, so legest du ihn auch aus.

  15. Joseph antwortete dem Pharao und sprach: Nicht mir steht dies zu. Möge Gott antworten, was dem Pharao Heil bringt!

  16. ¶ Da sprach der Pharao zu Joseph: Siehe, in meinem Traum stand ich am Ufer des Nils;

  17. Da sprach Joseph zum Pharao: Was dem Pharao geträumt hat, ist eins: Gott hat dem Pharao angezeigt, was er tun will.

  18. Darum sagte ich zu dem Pharao, Gott habe dem Pharao gezeigt, was er tun will.

  19. Daß es aber dem Pharao zum zweitenmal geträumt hat, das bedeutet, daß das Wort gewiß von Gott kommt, und daß Gott es eilends ausführen wird.

  20. ¶ Und nun sehe der Pharao nach einem verständigen und weisen Mann und setze ihnüberÄgyptenland;

  21. der Pharao verschaffe und setze Aufseherüber das Land und lasse in den sieben Jahren desÜberflusses den fünften Teil[der Ernte] vom LandeÄgypten erheben.

  22. Also soll man alle Nahrung dieser sieben künftigen guten Jahre sammeln und Getreide aufspeichern zur Verfügung des Pharaos, und solche Nahrung in den Städten verwahren.

  23. Diese Rede gefiel dem Pharao und allen seinen Knechten wohl.

  24. Und der Pharao sprach zu seinen Knechten: Können wir einen Mann finden wie diesen, in welchem der Geist Gottes ist?

  25. Der Pharao sprach zu Joseph: Nachdem Gott dir solches alles kundgetan hat, ist keiner so verständig und weise wie du!