Skip to content

Bibelverse über Jacob

285 Verse · 49 Aspekte

Zentrale Bibelverse

Nach Buch filtern
  1. Da nun die Zeit kam, daß sie gebären sollte, siehe, da waren Zwillinge in ihrem Leibe.

  2. Der erste, der herauskam, war rothaarig, ganz wie ein härenes Kleid, und sie nannte ihn Esau.

  3. Darnach kam sein Bruder heraus, und seine Hand hielt die Ferse Esaus; da nannte sie ihn Jakob. Und Isaak war sechzig Jahre alt, da sie geboren wurden.

  4. ¶ Und Jakob kochte ein Gericht. Da kam Esau vom Feld und war müde.

  5. Und Esau sprach zu Jakob: Laß mich das rote Gericht versuchen, denn ich bin müde! Daher heißt er Edom.

  6. Aber Jakob sprach: Verkaufe mir heute deine Erstgeburt!

  7. Und Esau sprach zu Jakob: Siehe, ich muß doch sterben; was soll mir die Erstgeburt?

  8. Jakob sprach: So schwöre mir heute! Und er schwur ihm und verkaufte also dem Jakob seine Erstgeburt.

  9. Da gab Jakob dem Esau Brot und das Linsengericht. Und er aß und trank und stand auf und ging davon. Also verachtete Esau die Erstgeburt.

  10. ¶ Und es begab sich, als Isaak alt war und seine Augen dunkel wurden, daß er nicht mehr sehen konnte, da rief er Esau, seinenälteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er aber antwortete ihm: Hier bin ich!

  11. Und er sprach: Siehe, ich bin alt und weiß nicht, wann ich sterbe.

  12. So nimm nun dein Jagdgerät, deinen Köcher und deinen Bogen und geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret

  13. und bereite mir ein schmackhaftes Essen, wie ich es gern habe, und bring mir's herein, daß ich esse, auf daß dich meine Seele segne, ehe denn ich sterbe.

  14. Rebekka aber hörte zu, da Isaak solche Worte zu seinem Sohn Esau sagte.

  15. ¶ Während nun Esau aufs Feld ging, ein Wildbret zu jagen, daß er es heimbrächte,

  16. sprach Rebekka zu ihrem Sohne Jakob: Siehe, ich habe gehört, wie dein Vater mit deinem Bruder Esau redete und sagte:Bring mir ein Wildbret und bereite mir ein schmackhaftes Gericht, daß ich esse und dich segne vor dem HERRN, vor meinem Tod!

  17. So gehorche nun, mein Sohn, meiner Stimme und tue, was ich dich heiße:

  18. Geh hin zur Herde und hole mir von dort zwei gute Ziegenböcklein, daß ich deinem Vater ein schmackhaftes Gericht bereite, wie er es gern hat.

  19. Das sollst du deinem Vater hineintragen, daß er es esse und dich vor seinem Tode segne.

  20. Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist rauh, und ich bin glatt.

  21. Vielleicht könnte mein Vater mich betasten, da würde ich in seinen Augen als ein Betrüger erscheinen und brächte so einen Fluchüber mich und nicht einen Segen.

  22. Da sprach seine Mutter zu ihm: Dein Fluch sei auf mir, mein Sohn! gehorche du nur meiner Stimme, geh hin und hole es mir!

  23. Da ging er hin und holte es und brachte es seiner Mutter. Und seine Mutter machte ein schmackhaftes Essen, wie es sein Vater gern hatte.

  24. Rebekka nahm auch Esaus, ihresälteren Sohnes, köstliche Kleider, die sie bei sich im Hause hatte, und legte sie Jakob, ihrem jüngeren Sohne, an.

  25. Aber die Felle von den Ziegenböcklein tat sie ihm um die Hände, und wo er am Halse glatt war,