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circa 605–538 BC

The Babylonian Exile

Jerusalem falls and the temple burns; Ezekiel and Daniel minister among the exiles as Lamentations mourns the city's ruin.

1,784 Verse · 3 Bücher abgedeckt

Verse aus dieser Epoche

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  1. Hesekiel 31:6ca. 588 v. Chr.

    Auf seinenÄsten nisteten alle Vögel des Himmels, und unter seinen Zweigen warfen alle Tiere des Feldes ihre Jungen; unter seinem Schatten wohnten alle großen Nationen.

  2. Hesekiel 31:7ca. 588 v. Chr.

    Er ward schön in seiner Größe und wegen der Länge seinerÄste; denn seine Wurzeln bekamen sehr viel Wasser.

  3. Hesekiel 31:8ca. 588 v. Chr.

    Die Zedernbäume im Garten Gottesübertrafen ihn nicht, die Zypressen waren seinenÄsten nicht zu vergleichen, die Platanen waren nicht wie seineÄste; kein Baum im Garten Gottes war ihm zu vergleichen in seiner Schönheit.

  4. Hesekiel 31:9ca. 588 v. Chr.

    Ich hatte ihn schön gemacht durch die Menge seinerÄste, so daß ihn alle Bäume Edens, die im Garten Gottes standen, beneideten.

  5. Hesekiel 31:10ca. 588 v. Chr.

    ¶ Darum spricht Gott, der HERR, also: Weil du so hoch gewachsen bist, ja, weil sein Wipfel bis zu den Wolken reichte und sein Herz sich erhoben hat wegen seiner Höhe,

  6. Hesekiel 31:11ca. 588 v. Chr.

    so habe ich ihn der Hand eines Mächtigen unter den Nationen preisgegeben, daß er ihn behandelte nach seinem Belieben. Ich verstieß ihn wegen seiner Gottlosigkeit.

  7. Hesekiel 31:12ca. 588 v. Chr.

    Und Fremde, die Gewalttätigsten unter den Nationen, rissen ihn aus und warfen ihn hin. Auf die Berge und in alle Täler fielen seineÄste, und seine Zweige wurden zerbrochen in allen Talschluchten des Landes, so daß alle Völker der Erde seinen Schatten verließen und aufgaben.

  8. Hesekiel 31:13ca. 588 v. Chr.

    Auf seinem gefällten Stamm wohnen alle Vögel des Himmels, und auf seinenÄsten lagern sich alle wilden Tiere des Feldes,

  9. Hesekiel 31:14ca. 588 v. Chr.

    auf daß sich hinfort kein Baum am Wasser wegen seiner Höheüberhebe und seinen Wipfel bis zu den Wolken erhebe; daß auch alle Großen unter ihnen, die vom Wasser getränkt werden, nicht mehr in ihrer Höhe dastehen, da sie doch alle dem Tode preisgegeben sind, der Unterwelt, inmitten der Menschenkinder, die zur Grube hinabfahren.

  10. Hesekiel 31:15ca. 588 v. Chr.

    Gott, der HERR, hat also gesprochen: An dem Tage, da er ins Totenreich hinabfuhr, ließ ich eine Klage abhalten; ich ließüber ihn trauern die Flut; ich hemmte ihre Ströme, und die großen Wasser wurden zurückgehalten, und ich ließ den Libanon um ihn trauern, und alle Bäume des Feldes verschmachteten seinetwegen.

  11. Hesekiel 31:16ca. 588 v. Chr.

    Von dem Getöse seines Falles machte ich die Heiden erbeben, da ich ihn ins Totenreich hinabstieß mit denen, welche in die Grube hinabfahren. Und es trösteten sich in den Tiefen der Erde alle Bäume Edens, samt allen auserlesenen und besten Bäumen Libanons, alle, die vom Wasser getränkt worden waren.

  12. Hesekiel 31:17ca. 588 v. Chr.

    Auch sie fuhren mit ihm ins Totenreich hinab zu denen, welche durchs Schwert umgekommen sind und als seine Setzlinge unter seinem Schatten gewohnt haben inmitten der Heiden.

  13. Hesekiel 31:18ca. 588 v. Chr.

    Wem bist du an Herrlichkeit und Größe unter den Bäumen Edens zu vergleichen? Dennoch wirst du mit den Bäumen Edens in die Tiefen der Erde hinabgestoßen, wo du mitten unter den Unbeschnittenen bei denen liegen sollst, welche durchs Schwert gefallen sind. Das ist der Pharao und seine ganze Menge, spricht Gott, der HERR.

  14. Hesekiel 32:1ca. 587 v. Chr.

    ¶ Im zwölften Jahr, im zwölften Monat, am ersten Tage des Monats, erging das Wort des HERRN an mich also:

  15. Hesekiel 32:2ca. 587 v. Chr.

    Menschensohn, hebe ein Klagelied anüber den Pharao, den König vonÄgypten, und sprich zu ihm: Du warst gleich einem jungen Löwen unter den Heiden, und du warst wie ein Krokodil im Meere. Du schossest einher in deinen Strömen; du trübtest das Wasser mit deinen Füßen und wühltest ihre Flüsse auf.

  16. Hesekiel 32:3ca. 587 v. Chr.

    So spricht Gott, der HERR: Ich will mein Netzüber dich ausspannen unter der Versammlung vieler Völker; die werden dich in meinem Garne heraufziehen.

  17. Hesekiel 32:4ca. 587 v. Chr.

    Denn ich will dich auf das Land werfen und aufs Feld hinstrecken, daß alle Vögel des Himmels sich auf dich setzen sollen; ich will die Tiere der ganzen Erde mit dir sättigen.

  18. Hesekiel 32:5ca. 587 v. Chr.

    Ich will dein Fleisch auf die Berge werfen und die Täler mit deinem Aas füllen.

  19. Hesekiel 32:6ca. 587 v. Chr.

    Ich will das Land mit deinem Ausflusse, mit deinem Blute, tränken bis an die Berge hin, und die Kanäle sollen voll werden von dir.

  20. Hesekiel 32:7ca. 587 v. Chr.

    Wenn ich dich auslöschen werde, so will ich den Himmel bedecken und seine Sterne finster machen; ich will die Sonne mit einer Wolkeüberziehen, und der Mond wird seinen Schein nicht geben;

  21. Hesekiel 32:8ca. 587 v. Chr.

    ich will alle leuchtenden Himmelslichterüber dir verdunkeln und Finsternisüber dein Land bringen, spricht Gott, der HERR.

  22. Hesekiel 32:9ca. 587 v. Chr.

    Ich will auch das Herz vieler Völkerängstigen, wenn ich deinen Untergang bekannt mache unter den Heiden und in den Ländern, welche du nicht kennst.

  23. Hesekiel 32:10ca. 587 v. Chr.

    Und ich werde machen, daß sich viele Völkerüber dich entsetzen und daß ihre Könige deinetwegen erschaudern werden, wenn ich mein Schwert vor ihren Augen schwingen werde. Sie werden jeden Augenblick erzittern, ein jeder für sein Leben, an dem Tage deines Falls.

  24. Hesekiel 32:11ca. 587 v. Chr.

    Denn also spricht Gott, der HERR: Das Schwert des Königs von Babel wirdüber dich kommen.

  25. Hesekiel 32:12ca. 587 v. Chr.

    Durch das Schwert der Helden will ich deine Menge fällen(die Gewalttätigsten unter den Heiden sind sie alle), und sie werden die stolze PrachtÄgyptens verwüsten, und all seine Volksmenge wird vertilgt werden.