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circa 605–538 BC

The Babylonian Exile

Jerusalem falls and the temple burns; Ezekiel and Daniel minister among the exiles as Lamentations mourns the city's ruin.

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Verse aus dieser Epoche

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  1. Hesekiel 18:12ca. 594 v. Chr.

    den Armen und Dürftigen bedrückt, das Pfand nicht zurückgibt, seine Augen zu den Götzen erhebt und Greuel verübt;

  2. Hesekiel 18:13ca. 594 v. Chr.

    auf Wucher leiht, Wucherzins nimmt: sollte ein solcher leben? Er soll nicht leben; er hat alle diese Greuel getan, darum soll er sicherlich sterben; sein Blut sei auf ihm!

  3. Hesekiel 18:14ca. 594 v. Chr.

    Und siehe, wenn auch er einen Sohn zeugt, der alle Sünden seines Vaters sieht, die dieser vollbracht hat, ja, wenn er sie sieht, aber solche nicht tut:

  4. Hesekiel 18:15ca. 594 v. Chr.

    nicht auf den Bergen ißt, seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses Israel erhebt, seines Nächsten Weib nicht befleckt,

  5. Hesekiel 18:16ca. 594 v. Chr.

    niemanden bedrückt, niemanden pfändet, nicht raubt, sondern dem Hungrigen sein Brot gibt und den Nackten kleidet,

  6. Hesekiel 18:17ca. 594 v. Chr.

    seine Hand nicht an den Armen legt, weder Wucher noch Zins nimmt, meine Rechte beobachtet und in meinen Satzungen wandelt: der soll nicht sterben um der Missetat seines Vaters willen, sondern er soll gewiß leben.

  7. Hesekiel 18:18ca. 594 v. Chr.

    Sein Vater aber, der Gewalt und Unrecht getan, seinen Bruder beraubt und getan hat, was nicht gut ist unter seinem Volk, siehe, der soll sterben in seiner Missetat!

  8. Hesekiel 18:19ca. 594 v. Chr.

    Ihr aber sprechet: Warum soll der Sohn des Vaters Missetat nicht mittragen? Weil der Sohn getan hat, was recht und billig ist; er hat meine Satzungen beobachtet und befolgt; er soll sicherlich leben!

  9. Hesekiel 18:20ca. 594 v. Chr.

    Die Seele, welche sündigt, die soll sterben! Der Sohn soll nicht die Missetat des Vaters mittragen, und der Vater soll nicht die Missetat des Sohnes mittragen! Auf dem Gerechten sei seine Gerechtigkeit, und auf dem Gottlosen sei seine Gottlosgikeit!

  10. Hesekiel 18:21ca. 594 v. Chr.

    ¶ Wenn aber der Gottlose abläßt von allen seinen Sünden, die er begangen hat, und alle meine Satzungen beobachtet und tut, was recht und billig ist, so soll er gewiß leben;

  11. Hesekiel 18:22ca. 594 v. Chr.

    aller seiner Missetat, die er begangen hat, soll nimmermehr gedacht werden! Er soll leben um seiner Gerechtigkeit willen, die er getan hat!

  12. Hesekiel 18:23ca. 594 v. Chr.

    Oder habe ich etwa Gefallen am Tode des Gottlosen, spricht Gott, der HERR, und nicht vielmehr daran, daß er sich von seinen Wegen bekehre und lebe?

  13. Hesekiel 18:24ca. 594 v. Chr.

    Wenn dagegen der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut und nach allen Greueln des Gottlosen handelt, sollte er leben? Nein, sondern es soll aller seiner Gerechtigkeit, die er getan hat, nicht gedacht werden; in seinerÜbertretung, mit der er sich vergangen, und in seiner Sünde, mit der er sich versündigt hat, soll er sterben!

  14. Hesekiel 18:25ca. 594 v. Chr.

    Dennoch sagt ihr:«Der Weg des HERRN ist nicht richtig!» So höret doch, ihr vom Hause Israel: Mein Weg sollte nicht richtig sein? Sind nicht eure Wege unrichtig?

  15. Hesekiel 18:26ca. 594 v. Chr.

    Wenn der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, so soll er sterben deswegen; um der Missetat willen, die er getan hat, muß er sterben.

  16. Hesekiel 18:27ca. 594 v. Chr.

    Wenn aber der Gottlose sich abwendet von seiner Gottlosigkeit, die er begangen hat, und tut, was recht und billig ist, so wird er seine Seele am Leben erhalten.

  17. Hesekiel 18:28ca. 594 v. Chr.

    Weil er es eingesehen und sich abgewendet hat von allen seinenÜbertretungen, die er verübt hat, soll er gewiß leben und nicht sterben.

  18. Hesekiel 18:29ca. 594 v. Chr.

    Aber das Haus Israel spricht: Der Weg des Herrn ist nicht richtig! Sollten meine Wege nicht richtig sein, Haus Israel?

  19. Hesekiel 18:30ca. 594 v. Chr.

    ¶ Sind nicht eure Wege unrichtig? Darum will ich einen jeden von euch nach seinen Wegen richten, Haus Israel! spricht Gott, der HERR. Kehret um und laßt ab von allen eurenÜbertretungen, so wird euch die Missetat nicht zum Fall gereichen!

  20. Hesekiel 18:31ca. 594 v. Chr.

    Werfet alle eureÜbertretungen, mit denen ihrübertreten habt, von euch ab und schaffet euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?

  21. Hesekiel 18:32ca. 594 v. Chr.

    Denn ich habe kein Verlangen nach dem Tode des Sterbenden, spricht Gott, der HERR. So kehret denn um, und ihr sollt leben!

  22. Hesekiel 19:1ca. 594 v. Chr.

    ¶ Du aber stimme ein Klagelied anüber die Fürsten Israels und sprich:

  23. Hesekiel 19:2ca. 594 v. Chr.

    Was ist deine Mutter? Eine Löwin, die zwischen Leuen lag und ihre Jungen unter den jungen Löwen auferzog.

  24. Hesekiel 19:3ca. 594 v. Chr.

    Und sie zog eins von ihren Jungen auf, das ward ein junger Löwe und lernte rauben und fraß Menschen.

  25. Hesekiel 19:4ca. 594 v. Chr.

    Da hörten die Heiden von ihm, und er ward in ihrer Grube gefangen, und sie führten ihn an Nasenringen nachÄgyptenland.