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circa 605–538 BC
The Babylonian Exile
Jerusalem falls and the temple burns; Ezekiel and Daniel minister among the exiles as Lamentations mourns the city's ruin.
Verse aus dieser Epoche
- Hesekiel 17:11ca. 594 v. Chr.
Und das Wort des HERRN erging also an mich:
- Hesekiel 17:12ca. 594 v. Chr.
Sage doch dem widerspenstigen Hause: Wisset ihr nicht, was das bedeutet? Sage: Seht, der König von Babel ist nach Jerusalem gekommen und hat ihren König und ihre Fürsten genommen und sie zu sich nach Babel gebracht.
- Hesekiel 17:13ca. 594 v. Chr.
Er nahm auch von dem königlichen Samen und schloß einen Vertrag mit ihm und ließ ihn einen Eid schwören; und er nahm die Gewaltigen des Landes mit sich,
- Hesekiel 17:14ca. 594 v. Chr.
damit das Königtum gering bliebe und sich nicht erhebe, sondern seinen Vertrag hielte, so daß er Bestand habe.
- Hesekiel 17:15ca. 594 v. Chr.
Er aber fiel von ihm ab und sandte seine Boten nachÄgypten, damit man ihm Rosse und viel Volk zusendete. Wird er Glück haben? Wird er, der solches tat, davonkommen, und sollte der Vertragsbrüchige entrinnen?
- Hesekiel 17:16ca. 594 v. Chr.
So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, er wird an dem Ort, da der König wohnt, der ihn zum König gemacht, dessen Eid er aber verachtet und dessen Vertrag erübertreten hat, mitten in Babel bei ihm sterben müssen!
- Hesekiel 17:17ca. 594 v. Chr.
Auch wird ihm der Pharao nicht mit großem Heer und zahlreichem Volk im Krieg beistehen, wenn man einen Wall aufwirft und Bollwerke baut, um viele Seelen umzubringen.
- Hesekiel 17:18ca. 594 v. Chr.
Er hat den Eid so gering geschätzt, daß er den Vertrag brach; und siehe, er hat seine Hand gegeben und doch das alles getan, er wird nicht entrinnen.
- Hesekiel 17:19ca. 594 v. Chr.
Darum spricht Gott, der HERR, also: So wahr ich lebe, ich will meinen Eid, welchen er verachtet, und den vor mir geschlossenen Vertrag, den er gebrochen hat, auf seinen Kopf bringen.
- Hesekiel 17:20ca. 594 v. Chr.
Ich will mein Netzüber ihn ausspannen, und er soll in meinem Garn gefangen werden. Ich will ihn gen Babel führen; daselbst will ich mit ihm ins Gericht gehen wegen des Treubruchs, den er an mir begangen hat.
- Hesekiel 17:21ca. 594 v. Chr.
Aber alle seine Flüchtlinge unter allen seinen Truppen sollen durchs Schwert fallen, und dieÜbriggebliebenen sollen nach allen Winden zerstreut werden; so werdet ihr erfahren, daß ich, der HERR, solches geredet habe.
- Hesekiel 17:22ca. 594 v. Chr.
¶ Also spricht Gott, der HERR: Ich will auch einÄstlein von dem Wipfel des hohen Zedernbaumes nehmen und will es einsetzen. Von dem obersten seiner Schosse will ich ein zartes Reis abbrechen und will es auf einem hohen und erhabenen Berg pflanzen;
- Hesekiel 17:23ca. 594 v. Chr.
auf dem hohen Berge Israels will ich es pflanzen, damit es Schosse treibe und Früchte bringe und zu einem prächtigen Zedernbaum werde, daß allerlei Vögel und allerlei Geflügel unter ihm wohnen und unter dem Schatten seinerÄste bleiben können;
- Hesekiel 17:24ca. 594 v. Chr.
und alle Bäume des Feldes sollen erfahren, daß ich, der HERR, den hohen Baum erniedrigt und den niedrigen Baum erhöht habe; daß ich den grünen Baum dürre und den dürren Baum zum Grünen gebracht habe. Ich, der HERR, habe es gesagt und auch getan.
- Hesekiel 18:1ca. 594 v. Chr.
¶ Und das Wort des HERRN erging an mich also:
- Hesekiel 18:2ca. 594 v. Chr.
Was braucht ihr da für ein Sprichwort im Lande Israel, welches also lautet:«Wenn die Väter saure Trauben essen, so bekommen die Kinder stumpfe Zähne!»
- Hesekiel 18:3ca. 594 v. Chr.
So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, ihr sollt dieses Sprichwort hinfort in Israel nicht mehr brauchen!
- Hesekiel 18:4ca. 594 v. Chr.
Seht, alle Seelen sind mein! Wie die Seele des Vaters mein ist, also ist auch die Seele des Sohnes mein. Die Seele, welche sündigt, soll sterben!
- Hesekiel 18:5ca. 594 v. Chr.
Wenn aber ein Mensch gerecht ist und Recht und Gerechtigkeitübt,
- Hesekiel 18:6ca. 594 v. Chr.
nicht auf den Bergen[Opferfleisch] ißt, seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses Israel erhebt, seines Nächsten Weib nicht schändet und nicht zu seinem Weibe geht während ihrer Unreinigkeit;
- Hesekiel 18:7ca. 594 v. Chr.
niemanden bedrückt, seinem Schuldner das Pfand zurückgibt, nichts raubt, sondern dem Hungrigen sein Brot gibt und den Nackten kleidet,
- Hesekiel 18:8ca. 594 v. Chr.
nicht auf Wucher leiht, und keinen Wucherzins nimmt, seine Hand vom Unrecht fern hält und jedermann zu seinem Recht kommen läßt,
- Hesekiel 18:9ca. 594 v. Chr.
in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte bewahrt und sie gewissenhaft befolgt: ein solcher ist gerecht, er soll gewiß leben, spricht Gott, der HERR.
- Hesekiel 18:10ca. 594 v. Chr.
¶ Wenn nun dieser einen gewalttätigen Sohn zeugt, der Blut vergießt oder irgend etwas von alledem tut,
- Hesekiel 18:11ca. 594 v. Chr.
was jener nicht getan, der auf den Bergen ißt, seines Nächsten Weib schwächt,