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circa 605–538 BC
The Babylonian Exile
Jerusalem falls and the temple burns; Ezekiel and Daniel minister among the exiles as Lamentations mourns the city's ruin.
Verse aus dieser Epoche
- Hesekiel 19:5ca. 594 v. Chr.
Als sie aber sah, daß sie vergeblich harrte und ihre Hoffnung verloren war, nahm sie ein anderes von ihren Jungen und erzog es zu einem jungen Löwen;
- Hesekiel 19:6ca. 594 v. Chr.
der ging einher unter den Leuen und ward ein junger Löwe, er lernte rauben und fraß Menschen.
- Hesekiel 19:7ca. 594 v. Chr.
Und er schändete ihre Witwen und verwüstete ihre Städte, so daß das Land samt allem, was darin war, sich vor seinem lauten Brüllen entsetzte.
- Hesekiel 19:8ca. 594 v. Chr.
Aber die Nationen rings aus allen Ländern stellten sich ihm entgegen und spannten ihr Netzüber ihn; und er ward in ihrer Grube gefangen.
- Hesekiel 19:9ca. 594 v. Chr.
Und sie zogen ihn an Nasenringen in einen Käfig und brachten ihn zum König von Babel und taten ihn in einen Zwinger, damit seine Stimme nicht mehr auf den Bergen Israels vernommen werde.
- Hesekiel 19:10ca. 594 v. Chr.
¶ Deine Mutter war gleich einem Weinstock, an Wassern gepflanzt, der viele Früchte und Schosse bekam vom vielen Wasser.
- Hesekiel 19:11ca. 594 v. Chr.
SeineÄste wurden so stark, daß man Herrscherstäbe daraus machen konnte, und er wuchsüber das dichte Laubwerk empor, so daß er auffiel wegen seiner Höhe und der Menge seiner Ranken.
- Hesekiel 19:12ca. 594 v. Chr.
Aber er ward im Zorn ausgerissen und zu Boden geworfen; und der Ostwind dörrte seine Frucht aus, seine starkenÄste wurden abgerissen, sie wurden dürr und mit Feuer verbrannt.
- Hesekiel 19:13ca. 594 v. Chr.
Jetzt aber ist er in der Wüste gepflanzt, in einem dürren und trockenen Land.
- Hesekiel 19:14ca. 594 v. Chr.
Und es ging Feuer aus von einem Zweige seinerÄste, das verzehrte seine Früchte, so daß er keinen Ast mehr hat, der zu einem Herrscherstab tauglich wäre. Das ist ein Klagelied und zum Klagegesang bestimmt.
- Hesekiel 20:1ca. 593 v. Chr.
¶ Im siebenten Jahre, am zehnten Tage des fünften Monats, begab es sich, daß etliche von denÄltesten Israels zu mir kamen, den HERRN zu befragen, und setzten sich vor mir nieder.
- Hesekiel 20:2ca. 593 v. Chr.
Da erging das Wort des HERRN folgendermaßen an mich:
- Hesekiel 20:3ca. 593 v. Chr.
Menschensohn, sage zu denÄltesten Israels und sprich zu ihnen: So spricht Gott, der HERR: Um mich zu befragen, seid ihr gekommen? So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, ich will mich von euch nicht befragen lassen!
- Hesekiel 20:4ca. 593 v. Chr.
Willst du sie richten, Menschensohn? Willst du sie richten? Halte ihnen die Greuel ihrer Väter vor!
- Hesekiel 20:5ca. 593 v. Chr.
¶ Und sprich zu ihnen: So spricht Gott, der HERR: An dem Tage, als ich Israel erwählte und dem Samen des Hauses Jakob schwur und mich ihnen inÄgyptenland zu erkennen gab; ja, als ich ihnen schwur und sprach: Ich, der HERR, bin euer Gott!
- Hesekiel 20:6ca. 593 v. Chr.
eben an jenem Tage, als ich meine Hand für sie erhob, um sie ausÄgyptenland hinauszuführen in ein Land, welches ich ihnen ausersehen hatte, das von Milch und Honig fließt und eine Zierde vor allen Ländern ist,
- Hesekiel 20:7ca. 593 v. Chr.
da sprach ich zu ihnen: Werft ein jeder die Greuel weg, die er vor sich hat, und verunreinigt euch nicht an denägyptischen Götzen! Ich, der HERR, bin euer Gott!
- Hesekiel 20:8ca. 593 v. Chr.
Sie aber waren mir widerspenstig und wollten nicht auf mich hören, daß ein jeder die Greuel, welche er vor sich hatte, von sich geworfen und die GötzenÄgyptens verlassen hätte. Da nahm ich mir vor, meinen Grimmüber sie auszuschütten und meinen Zorn an ihnen zu kühlen mitten inÄgyptenland.
- Hesekiel 20:9ca. 593 v. Chr.
Aber ich handelte um meines Namens willen, daß er nicht entheiligt würde in den Augen der Heiden, unter denen sie wohnten, und vor deren Augen ich mich ihnen zu erkennen gegeben hatte, um sie ausÄgyptenland zu führen.
- Hesekiel 20:10ca. 593 v. Chr.
¶ So führte ich sie denn ausÄgyptenland heraus und brachte sie in die Wüste,
- Hesekiel 20:11ca. 593 v. Chr.
und ich gab ihnen meine Satzungen und tat ihnen meine Rechte kund, durch die der Mensch lebt, wenn er sie tut.
- Hesekiel 20:12ca. 593 v. Chr.
Ich gab ihnen auch meine Sabbate, welche ein Zeichen sein sollen zwischen mir und ihnen, damit man erkenne, daß ich, der HERR, es bin, der sie heiligt.
- Hesekiel 20:13ca. 593 v. Chr.
Aber das Haus Israel war mir in der Wüste widerspenstig; sie wollten nicht in meinen Satzungen wandeln, sondern verwarfen meine Rechte, durch welche der Mensch lebt, wenn er sie tut, und meine Sabbate entheiligten sie sehr. Da nahm ich mir vor, meinen Grimmüber sie auszuschütten und sie in der Wüste aufzureiben.
- Hesekiel 20:14ca. 593 v. Chr.
Aber ich handelte um meines Namens willen, daß er angesichts der Heiden, vor deren Augen ich sie ausgeführt hatte, nicht entheiligt würde.
- Hesekiel 20:15ca. 593 v. Chr.
Doch schwur ich ihnen auch in der Wüste, daß ich sie nicht in das Land führen wolle, welches ich ihnen bestimmt hatte, das von Milch und Honig fließt und eine Zierde vor allen Ländern ist,