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Bibelverse über Predestination

142 Verse · 1 Aspekt

Zentrale Bibelverse

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  1. Hat nicht der Töpfer Machtüber den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre zu machen?

  2. Wenn aber Gott, da er seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, mit großer Geduld die Gefäße des Zorns getragen hat, die zum Verderben zugerichtet sind,

  3. damit er auch den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit kundtäte, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat,

  4. wie er denn als solche auch uns berufen hat, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden,[was dann?]

  5. ¶ Wie er auch durch Hosea spricht:«Ich will das mein Volk nennen, was nicht mein Volk war, und Geliebte, die nicht die Geliebte war,

  6. und es soll geschehen an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, da sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.»

  7. Jesaja aber ruftüber Israel aus:«Wenn die Zahl der Kinder Israel wäre wie der Sand am Meer, so wird[doch nur] derÜberrest gerettet werden;

  8. denn eine abschließende und beschleunigte Abrechnung in Gerechtigkeit wird der Herr auf Erden veranstalten, ja eine summarische Abrechnung!»

  9. Und, wie Jesaja vorhergesagt hat:«Hätte der Herr der Heerscharen uns nicht eine Nachkommenschaftübrigbleiben lassen, so wären wir wie Sodom geworden und gleich wie Gomorra!»

  10. ¶ Was wollen wir nun sagen? Daß Heiden, welche nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, nämlich Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt,

  11. daß aber Israel, welches dem Gesetz der Gerechtigkeit nachjagte, dem Gesetz nicht nachgekommen ist.

  12. Warum? Weil es nicht aus Glauben geschah, sondern aus Werken. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes,

  13. wie geschrieben steht:«Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels desÄrgernisses; und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!»

  14. So ist auch in der jetzigen Zeit ein Rest vorhanden, dank der Gnadenwahl.

  15. Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auswahl aber hat es erlangt, dieübrigen aber wurden verstockt,

  16. wie geschrieben steht:«Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis zum heutigen Tag.»

  17. Sehet doch eure Berufung an, ihr Brüder! Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viel Adelige;

  18. sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen,

  19. und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt und das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist;

  20. auf daß sich vor Gott kein Fleisch rühme.

  21. Sondern wir reden Gottes Weisheit im Geheimnis, die verborgene, welche Gott vor den Weltzeiten zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat,

  22. Als es aber Gott, der mich von meiner Mutter Leib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel,

  23. wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos wären vor ihm;

  24. und aus Liebe hat er uns vorherbestimmt zur Kindschaft gegen ihn selbst, durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens,

  25. er tat uns das Geheimnis seines Willens kund, gemäß seinem wohlwollenden Ratschluß, den er gefaßt hat in ihm,