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Bibelverse über Infidelity

97 Verse · 1 Aspekt

Zentrale Bibelverse

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  1. ¶ Darum höret das Wort des HERRN, ihr Spötter, die ihrüber dieses Volk herrscht, das zu Jerusalem ist.

  2. Weil ihr sprecht:«Wir haben mit dem Tode einen Bund und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht; wenn eineüberschwemmende Flut daherkommt, wird sie nicht zu uns gelangen; denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Betrug uns geborgen»;

  3. Und ich will das Recht zur Richtschnur und die Gerechtigkeit zur Waage machen; der Hagel wird eure Lügenzuflucht wegreißen, und die Wasser sollen euren Bergungsort wegschwemmen;

  4. daß euer Bund mit dem Tode abgetan werde und euer Vertrag mit dem Totenreich nicht bestehe. Wenn dieüberschwemmende Flut daherfährt, so wird sieüber euch weggehen,

  5. so oft sie einherfährt, wird sie euch packen; ja, sie wird alle Morgen daherkommen, bei Tag und bei Nacht; und es wird eitel Schrecken sein, ihre Kunde zu vernehmen!

  6. Denn das Bett wird so eng sein, daß man sich nicht darauf ausstrecken kann, und die Decke so schmal, daß man sich nicht darein wickeln kann.

  7. Denn der HERR wird aufstehen wie auf dem Berge Perazim und wird zürnen wie im Tal zu Gibeon, um sein Geschäft, ja sein fremdartiges Geschäft zu verrichten, und sein Werk, ja sein unerhörtes Werk zu vollbringen.

  8. Und nun treibt keinen Spott, daß eure Bande nicht fester werden; denn ich habe von dem Herrn, dem HERRN der Heerscharen, gehört, daß Vertilgung und Strafgerichtüber das ganze Land beschlossen sei.

  9. Wehe denen, die sich in ein tiefes Versteck verkriechen, ihren Rat vor dem HERRN zu verbergen; die ihre Werke im Finstern vollbringen, die da sprechen: Wer sieht uns, oder wer kennt uns?

  10. O ihr verkehrten Leute! Soll der Töpfer für Ton geachtet werden oder das Werk von seinem Meister sagen:«Er hat mich nicht gemacht?» Oder soll das Geschöpf von seinem Schöpfer sagen:«Er hat keinen Verstand?»

  11. Wehe dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht auch der Ton zu seinem Töpfer:«Was machst du?» oder dein Werk:«Er hat keine Hände»?

  12. Wehe dem, der zum Vater spricht:«Warum zeugst du?» und zum Weibe:«Warum gebierst du?»

  13. Denn du hast dich sicher geglaubt in deiner Bosheit und gesprochen: Es sieht mich niemand! Deine Weisheit und deine Wissenschaft haben dich verführt, daß du bei dir selbst gedacht hast: Ich bin's und sonst niemand!

  14. Darum wird Unglücküber dich kommen, das du nicht wegzaubern kannst; und Verderben wird dichüberfallen, welches du nicht abzuwenden vermagst; plötzlich wird eine Verwüstungüber dich kommen, deren du dich nicht versiehst.

  15. ber wen wollt ihr euch lustig machen? Gegen wen wollt ihr das Maul aufsperren und die Zunge herausstrecken? Seid ihr nicht Kinder derÜbertretung, ein falscher Same?

  16. Ihr erglüht für die Götzen unter jedem grünen Baum, ihr opfert die Kindlein an den Bächen unter Felsenklüften.

  17. Bei den glatten Bachsteinen ist dein Teil; sie sind dein Los; ihnen hast du auch Trankopfer ausgegossen und Speisopfer dargebracht; sollte ich mich darüber trösten?

  18. Du hast dein Lager auf einen hohen und erhabenen Berg gestellt; auch dort bist du hinaufgestiegen und hast Opfer gebracht;

  19. und hinter Tür und Pfosten hast du dein Andenken gesetzt; denn du hast dich von mir abgewandt, du bist hinaufgestiegen und hast dein Bett weit gemacht und dir von ihnen[den Buhlerlohn] ausbedungen; du liebtest ihren Umgang, beachtetest ihren Wink.

  20. Du bist zum Könige gezogen, inÖl gebadet, und hast dich fleißig gesalbt; du hast deine Boten in die weiteste Ferne geschickt und dich erniedrigt bis zum Totenreich.

  21. Du bist müde geworden von der Menge deiner Wege, hast aber nicht gesagt: Es ist vergeblich! Du hast noch Lebensunterhalt gefunden, darum wurdest du nicht matt.

  22. Vor wem hast du dich so gescheut und gefürchtet, daß du mich verleugnet und meiner nicht mehr gedacht hast und ich dir gänzlich aus dem Sinn gekommen bin? Habe ich nicht dazu geschwiegen, und das seit langer Zeit? Aber du willst mich doch nicht fürchten!

  23. Da antwortete er mir: Die Sünde des Hauses Israel und Juda istüberaus groß! Das Land ist voll Blut und die Stadt voll Unrecht; denn sie sagen:«Der HERR hat das Land verlassen, und der HERR sieht es nicht!»

  24. So soll auch mein Auge ihrer nicht schonen, und ich will kein Mitleid haben, sondern ihren Wandel auf ihren Kopf vergelten.

  25. Und der König wird tun, was ihm beliebt, und wird sich erheben und großtun wider jeglichen Gott, und er wird gegen den Gott aller Götter unerhörte Worte ausstoßen, und es wird ihm gelingen, bis der Zorn vorüber ist; denn was beschlossen ist, wird ausgeführt werden.