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circa 605–538 BC

The Babylonian Exile

Jerusalem falls and the temple burns; Ezekiel and Daniel minister among the exiles as Lamentations mourns the city's ruin.

1,784 Verse · 3 Bücher abgedeckt

Verse aus dieser Epoche

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  1. Hesekiel 7:9ca. 594 v. Chr.

    Mein Auge soll deiner nicht schonen, und ich will mich nicht erbarmen, sondern dir vergelten nach deinem Wandel und nach deinen Greueln, die in deiner Mitte geschehen sind, und so sollt ihr erfahren, daß ich, der HERR, es bin, welcher schlägt.

  2. Hesekiel 7:10ca. 594 v. Chr.

    Siehe, da ist der Tag, siehe, er kommt! Das Verhängnis bricht an; die Rute blüht; es grünt derÜbermut!

  3. Hesekiel 7:11ca. 594 v. Chr.

    Die Gewalttätigkeit erhebt sich als Rute der Gottlosigkeit. Es wird nichts von ihnenübrigbleiben, weder von ihrer Menge, noch von ihrem Reichtum, und niemand wird sie beklagen.

  4. Hesekiel 7:12ca. 594 v. Chr.

    Die Zeit kommt, der Tag naht! Wer etwas kauft, der freue sich nicht; wer verkauft, der traure nicht, denn Zornglut ist entbranntüber ihren ganzen Haufen.

  5. Hesekiel 7:13ca. 594 v. Chr.

    Denn der Verkäufer wird nicht wieder zu dem verkauften Gut gelangen, auch wenn er noch unter den Lebendigen am Leben ist; denn die Weissagung wider ihre ganze Menge wird nicht umkehren, und niemand wird sich durch seine Missetat am Leben erhalten.

  6. Hesekiel 7:14ca. 594 v. Chr.

    Stoßet nur ins Horn und rüstet alles zu, es wird doch niemand in die Schlacht ziehen; denn mein Zorn kommtüber ihren ganzen Haufen.

  7. Hesekiel 7:15ca. 594 v. Chr.

    Draußen wird das Schwert wüten, drinnen aber Pest und Hunger; wer aber auf dem Felde ist, der soll durchs Schwert umkommen; wer aber in der Stadt ist, den sollen Hunger und Pest verzehren!

  8. Hesekiel 7:16ca. 594 v. Chr.

    ¶ Welche von ihnen aber entrinnen, die werden auf den Bergen sein wie die Tauben in den Schluchten. Sie werden alle seufzen, ein jeder um seiner Missetat willen.

  9. Hesekiel 7:17ca. 594 v. Chr.

    Aller Hände werden erschlaffen und aller Knie wie Wasser zerfließen.

  10. Hesekiel 7:18ca. 594 v. Chr.

    Sie werden Säcke umgürten; Schrecken wird sie bedecken. Alle Angesichter werden schamrot und alle ihre Häupter kahl sein.

  11. Hesekiel 7:19ca. 594 v. Chr.

    Sie werden ihr Silber auf die Gassen werfen, und ihr Gold wird zu Unrat werden. Ihr Silber und Gold vermag sie nicht zu retten am Tage des grimmigen Zorns des HERRN. Es wird ihre Seelen nicht sättigen und ihren Leib nicht füllen; denn es ist ihnen ein Anstoß zur Sünde geworden.

  12. Hesekiel 7:20ca. 594 v. Chr.

    Seinen zierlichen Schmuck haben sie zur Hoffart verwendet, und sie haben ihre greulichen und scheußlichen Bilder daraus gemacht. Darum habe ich es ihnen in Unrat verwandelt

  13. Hesekiel 7:21ca. 594 v. Chr.

    und will es den Fremden zum Raub und den Gottlosen auf Erden zur Beute geben, daß sie es entweihen.

  14. Hesekiel 7:22ca. 594 v. Chr.

    Und ich will mein Angesicht von ihnen wenden, daß man meinen verborgenen Schatz entheilige; denn es werden Räuber dahinter kommen und ihn entweihen.

  15. Hesekiel 7:23ca. 594 v. Chr.

    ¶ Mache Ketten, denn das Land ist ganz mit Blutschulden erfüllt, und die Stadt ist voller Frevel!

  16. Hesekiel 7:24ca. 594 v. Chr.

    Ich aber will die schlimmsten Heidenvölker herbringen, daß sie deren Häuser einnehmen; und ich will dem Hochmut der Starken ein Ende machen, und ihre Heiligtümer sollen entheiligt werden.

  17. Hesekiel 7:25ca. 594 v. Chr.

    Die Angst kommt! Sie werden Frieden suchen und ihn nicht finden.

  18. Hesekiel 7:26ca. 594 v. Chr.

    Ein Unglück nach dem andern kommt und eine Kunde um die andere; alsdann werden sie vom Propheten eine Offenbarung verlangen; aber die Priester haben die Lehre verloren und dieÄltesten den Rat.

  19. Hesekiel 7:27ca. 594 v. Chr.

    Der König wird trauern, der Fürst wird sich in Entsetzen kleiden, und die Hände des gemeinen Volkes werden zittern. Ich will sie behandeln nach ihrem Wandel und sie richten, wie es ihnen gebührt, so werden sie erfahren, daß ich der HERR bin!

  20. Hesekiel 8:1ca. 594 v. Chr.

    ¶ Im sechsten Jahr, am fünften Tage des sechsten Monats, begab es sich, daß ich in meinem Hause saß, und dieÄltesten Judas saßen vor mir; daselbst fiel die Hand Gottes, des HERRN, auf mich.

  21. Hesekiel 8:2ca. 594 v. Chr.

    Und ich schaute, und siehe, ein Bild wie eine Menschengestalt; von seinen Lenden abwärts war es anzusehen wie Feuer, aufwärts aber war es anzusehen wie ein Glanz, gleich dem Anblick des Golderzes.

  22. Hesekiel 8:3ca. 594 v. Chr.

    Und es streckte etwas wie eine Hand aus und ergriff mich bei den Locken meines Hauptes, und der Geist hob mich empor zwischen Himmel und Erde und brachte mich in Gesichten Gottes nach Jerusalem, an den Eingang des innern Tors, das gegen Mitternacht schaut, woselbst ein Bild der Eifersucht, das den Eifer[Gottes] erregt, seinen Standort hatte.

  23. Hesekiel 8:4ca. 594 v. Chr.

    Und siehe, daselbst war die Herrlichkeit des Gottes Israels, in derselben Gestalt, wie ich sie im Tale gesehen hatte.

  24. Hesekiel 8:5ca. 594 v. Chr.

    Und er sprach zu mir: Menschensohn, hebe doch deine Augen auf gegen Mitternacht! Und siehe, da war nördlich vom Altartor dieses Bild der Eifersucht, beim Eingang.

  25. Hesekiel 8:6ca. 594 v. Chr.

    Da sprach er zu mir: Menschensohn, siehst du, was diese tun? Siehst du die großen Greuel, welche das Haus Israel hier begeht, so daß ich mich von meinem Heiligtum entfernen muß? Aber du wirst noch andere große Greuel sehen!