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Samuel

122 Verse · 4 Familienmitglieder

Auch bekannt als: Shemuel

Verse, die Samuel erwähnen

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  1. Und Sauls Oheim sprach zu ihm und seinem Knaben: Wo seid ihr hingegangen? Sie antworteten: Die Eselinnen zu suchen; und als wir sahen, daß sie nicht da waren, gingen wir zu Samuel.

  2. Da sprach Sauls Oheim: Teile mir doch mit, was euch Samuel sagte!

  3. Saul antwortete seinem Oheim: Er sagte uns für gewiß, daß die Eselinnen gefunden seien! Was aber Samuel von dem Königtum gesagt hatte, das verriet er ihm nicht.

  4. ¶ Samuel aber berief das Volk zum HERRN gen Mizpa.

  5. Als nun Samuel alle Stämme Israels herzutreten ließ, ward[durchs Los] getroffen der Stamm Benjamin.

  6. Und Samuel sprach zu dem ganzen Volk: Da seht ihr den, welchen der HERR erwählt hat, denn ihm ist keiner gleich unter dem ganzen Volk! Da jauchzte alles Volk und sprach: Es lebe der König!

  7. Samuel aber verkündigte dem Volke das königliche Recht und schrieb es in ein Buch und legte es vor den HERRN. Darnach entließ Samuel alles Volk, einen jeden in sein Haus.

  8. und er nahm ein Paar Rinder und zerstückelte sie und sandte davon durch Boten in alle Landmarken Israels und ließ sagen: Wer nicht auszieht, Saul und Samuel nach, dessen Rindern wird man also tun! Da fiel die Furcht des HERRN auf das Volk, daß sie auszogen wie ein Mann.

  9. ¶ Da sprach das Volk zu Samuel: Wer sind die, welche sagten: Sollte Saulüber uns herrschen? Gebt diese Männer her, daß wir sie töten!

  10. Samuel sprach zum Volk: Kommt, laßt uns nach Gilgal gehen und das Königtum daselbst erneuern!

  11. ¶ Samuel aber sprach zu ganz Israel: Siehe, ich habe eurer Stimme gehorcht in allem, was ihr mir gesagt habt, und habe einen Königüber euch gesetzt.

  12. ¶ Und Samuel sprach zum Volk: Ja, der HERR, der Mose und Aaron gemacht und der eure Väter ausÄgyptenland geführt hat!

  13. Da sandte der HERR Jerub-Baal und Bedan, und Jephtah und Samuel und errettete euch aus den Händen eurer Feinde ringsum und ließ euch sicher wohnen.

  14. Da rief Samuel den HERRN an, und der HERR ließ donnern und regnen an jenem Tage. Da fürchtete das ganze Volk den HERRN und Samuel gar sehr.

  15. Und das ganze Volk sprach zu Samuel: Bitte den HERRN, deinen Gott, für deine Knechte, daß wir nicht sterben; denn zu allen unsern Sünden haben wir noch dasÜbel hinzugefügt, daß wir für uns einen König begehrten!

  16. Samuel aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all diesÜbel getan; doch weichet nicht von dem HERRN ab, sondern dienet dem HERRN von ganzem Herzen!

  17. ¶ Und nachdem er sieben Tage lang gewartet hatte, bis zu der von Samuel bestimmten Zeit, Samuel aber nicht nach Gilgal kam, da zerstreute sich das Volk von ihm weg.

  18. Als er aber das Brandopfer vollendet hatte, siehe, da kam Samuel. Da ging Saul hinaus ihm entgegen, um ihn zu grüßen.

  19. Samuel aber sprach: Was hast du gemacht? Saul antwortete: Als ich sah, daß das Volk sich von mir zerstreute und daß du nicht zur bestimmten Zeit kamst und daß die Philister zu Michmas versammelt waren,

  20. Samuel aber sprach zu Saul: Du hast töricht gehandelt, daß du das Gebot des HERRN, deines Gottes, das er dir geboten, nicht gehalten hast; denn sonst hätte er dein Königtumüber Israel auf ewig bestätigt.

  21. ¶ Da machte sich Samuel auf und ging von Gilgal hinauf nach Gibea-Benjamin. Saul aber musterte das Volk, das[noch] bei ihm war, etwa sechshundert Mann.

  22. ¶ Samuel aber sprach zu Saul: Der HERR hat mich gesandt, dich zum Königüber Israel zu salben; so höre nun die Stimme der Worte des HERRN.

  23. ¶ Da erging das Wort des HERRN an Samuel und sprach:

  24. Es reut mich, daß ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und meine Worte nicht erfüllt! Darob entbrannte Samuel, und er schrie zum HERRN die ganze Nacht.

  25. Und Samuel machte sich früh auf, um Saul am Morgen zu begegnen. Und es ward dem Samuel angezeigt: Saul ist nach Karmel gekommen und siehe, er hat sich ein Denkmal aufgerichtet; darnach hat er eine Schwenkung gemacht, ist hinübergezogen und nach Gilgal hinabgestiegen.