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Bibelverse über Parables

452 Verse · 74 Aspekte

Zentrale Bibelverse

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  1. Die Bäume gingen hin, um einen Königüber sich zu salben, und sprachen zumÖlbaum: Sei unser König!

  2. Aber derÖlbaum antwortete ihnen: Soll ich meine Fettigkeit lassen, die Götter und Menschen an mir preisen, und hingehen, umüber den Bäumen zu schweben?

  3. Da sprachen die Bäume zum Feigenbaum: Komm du und sei Königüber uns!

  4. Aber der Feigenbaum sprach zu ihnen: Soll ich meine Süßigkeit und meine gute Frucht lassen und hingehen, umüber den Bäumen zu schweben?

  5. Da sprachen die Bäume zum Weinstock: Komm du und sei unser König!

  6. Aber der Weinstock sprach zu ihnen: Soll ich meinen Most lassen, der Götter und Menschen erfreut, und hingehen, umüber den Bäumen zu schweben?

  7. Da sprachen alle Bäume zum Dornbusch: Komm du und sei Königüber uns!

  8. Und der Dornbusch sprach zu den Bäumen: Wollt ihr mich wirklich zum Königüber euch salben, so kommt und nehmt Zuflucht unter meinem Schatten! Wo nicht, so gehe Feuer aus vom Dornbusch und verzehre die Zedern Libanons!

  9. ¶ Und der HERR sandte den Propheten Natan zu David. Als dieser zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm.

  10. Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder;

  11. aber der Arme hatte nichts als ein einziges Lämmlein, das er gekauft hatte; und er nährte es, so daß es bei ihm und mit seinen Kindern aufwuchs. Es aß von seinem Brot und trank aus seinem Becher und schlief an seinem Busen, und er hielt es wie eine Tochter.

  12. Als aber ein Gast zu dem reichen Manne kam, reute es ihn, von seinen eigenen Schafen und von seinen eigenen Rindern zu nehmen, um dem Gast, der zu ihm gekommen war, etwas zuzurichten; er nahm das Lamm des armen Mannes und richtete es dem Manne zu, der zu ihm gekommen war.

  13. Da ward David sehr zornigüber den Mann und sprach zu Natan: So wahr der HERR lebt; der Mann, der solches getan hat, ist ein Kind des Todes!

  14. Dazu soll er das Schaf vierfältig bezahlen, weil er solches getan und kein Erbarmen geübt hat!

  15. Der König aber sprach zu ihr: Was fehlt dir? Sie sprach: Wahrlich, ich bin eine Witwe, denn mein Mann ist gestorben!

  16. Und deine Magd hat zwei Söhne, die zankten miteinander auf dem Felde, und als ihnen niemand wehrte, schlug einer den andern und tötete ihn.

  17. Und siehe, nun ist die ganze Verwandtschaft wider deine Magd und sagt: Gib den her, der seinen Bruder erschlagen hat, daß wir ihn töten für die Seele seines Bruders, den er umgebracht hat, und daß wir auch den Erben vertilgen! Sie wollen also den Funken auslöschen, der mir nochübriggeblieben ist, daß meinem Mann kein Name und keine Nachkommenschaft auf Erden bleibe.

  18. Da sprach der König zum Weibe: Gehe heim, ich will deinetwegen Befehle geben!

  19. Da sprach das Weib von Tekoa zum König: Auf mir sei die Schuld und auf meines Vaters Haus; der König aber und sein Thron seien unschuldig!

  20. Der König sprach: Wer wider dich redet, den bringe zu mir, so soll er dich nicht mehr angreifen!

  21. Sie sprach: Der König gedenke doch an den HERRN, deinen Gott, daß der Bluträcher nicht noch mehr Unheil anrichte und daß man meinen Sohn nicht verderbe! Er sprach: So wahr der HERR lebt, es soll kein Haar von deinem Sohn auf die Erde fallen!

  22. Und das Weib sprach: Laß doch deine Magd meinem Herrn, dem König, etwas sagen. Er aber sprach: Sag her!

  23. Und Achija faßte den neuen Mantel, den er anhatte, und zerriß ihn in zwölf Stücke

  24. und sprach zu Jerobeam: Nimm die zehn Stücke! Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Siehe, ich will das Königreich der Hand Salomos entreißen und dir zehn Stämme geben.

  25. Einen Stamm soll er haben, um meines Knechtes David und um der Stadt Jerusalem willen, die ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe;