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2. Mose 1:8-22

2. Mose 1:8-22

8
Da kam ein neuer König aufüberÄgypten, der nichts von Joseph wußte.
9
Der sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Kinder Israel ist zahlreicher und stärker als wir.
10
Wohlan, laßt uns kluge Maßnahmen gegen sie ergreifen, daß ihrer nicht zuviele werden; sie könnten sonst, falls sich ein Krieg wider uns erhöbe, zu unsern Feindenübergehen und wider uns kämpfen und aus dem Lande ziehen.
11
Darum setzte man Fronvögteüber sie, um sie durch Lasten zu drücken; man baute nämlich dem Pharao die Vorratsstädte Pitom und Raemses.
12
Je mehr sie aber das Volk drückten, desto zahlreicher wurde es und desto mehr breitete es sich aus, also daß ihnen graute vor den Kindern Israel.
13
Darum zwangen dieÄgypter die Kinder Israel durch Mißhandlungen zum Dienst
14
und verbitterten ihnen das Leben mit harter Zwangsarbeit an Lehm und Ziegeln und mit allerlei Feldarbeit, lauter Arbeiten, zu welchen man sie unter Mißhandlungen zwang.
15
Und der König vonÄgypten redete mit den hebräischen Hebammen, deren eine Schiphra, die andere Pua hieß.
16
Er sprach: Wenn ihr die Hebräerinnen entbindet, so sehet auf der Stelle nach; ist es ein Sohn, so tötet ihn, ist es aber eine Tochter, so lasset sie leben!
17
Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie ihnen derägyptische König befohlen hatte, sondern ließen die Kinder leben.
18
Da ließ der König die Hebammen rufen und fragte sie: Warum tut ihr das, daß ihr die Kinder leben lasset?
19
Die Hebammen antworteten dem Pharao: Weil die hebräischen Frauen nicht sind wie dieägyptischen; sie sind lebhafter; ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren!
20
Dafür segnete Gott die Hebammen; das Volk aber vermehrte sich und nahm gewaltig zu.
21
Und weil die Hebammen Gott fürchteten, so baute er ihnen Häuser.
22
Da gebot der Pharao all seinem Volk und sprach: Werfet alle Söhne, die geboren werden, in den Nil; aber alle Töchter lasset leben!
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