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Bibelverse über Slothfulness
Zentrale Bibelverse
¶ Gehe hin zur Ameise, du Fauler, siehe ihre Weise an und lerne:
obwohl sie keinen Fürsten, noch Hauptmann, noch Herrscher hat,
bereitet sie dennoch im Sommer ihr Brot und sammelt in der Erntezeit ihre Speise.
Wie lange willst du liegen bleiben, du Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?
«Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern, ein wenig die Hände in den Schoß legen, um zu ruhen»:
so holt dich die Armut ein wie ein Schnelläufer, und der Mangel wie ein Leichtbewaffneter!
¶ Nachlässigkeit macht arm; aber eine fleißige Hand macht reich.
Wer im Sommer sammelt, ist ein kluger Sohn, wer aber in der Ernte schläft, ist ein Sohn, der Schande macht.
¶ Wie der Essig für die Zähne und der Rauch für die Augen, so ist der Faule für die, welche ihn senden.
Fleißige Hand wird herrschen, eine lässige aber muß Zwangsarbeit verrichten.
¶ Der Saumselige erjagt kein Wildbret, ein fleißiger Mensch aber wird reich.
Der Faule wünscht sich viel und hat doch nichts; die Seele der Fleißigen aber wird fett.
Der Weg des Faulen ist wie mit Dornen verzäunt; aber der Pfad der Redlichen ist gebahnt.
Wer nachlässig ist in seinem Geschäft, der ist ein Bruder des Zerstörers.
Faulheit versenkt in tiefen Schlaf, und eine lässige Seele muß hungern.
¶ Der Faule steckt seine Hand in den Topf und mag sie nicht wieder zum Munde bringen.
Im Herbst will der Faule nicht pflügen; begehrt er dann in der Ernte, so ist nichts da!
¶ Der Faule muß Hungers sterben, da er mit seinen Händen nicht arbeiten will.
¶ Der Faule spricht:«Es ist ein Löwe draußen; der könnte mich auf offener Straße zerreißen!»
denn Säufer und Schlemmer verarmen, und Schläfrigkeit kleidet in Lumpen.
¶ Ich ging vorüber an dem Acker des Faulen und an dem Weinberge des Unverständigen
und siehe, er ging ganz in Disteln auf, und Nesselnüberwucherten ihn, und seine Mauer war eingestürzt.
Das sah ich und nahm es zu Herzen; ich betrachtete es und zog eine Lehre daraus:
«Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern, die Hände ein wenig ineinanderlegen, um zu ruhen»;
so kommt deine Armut wie ein Landstreicher dahergeschritten und dein Mangel wie ein gewappneter Mann!