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circa 800–400 BC

The Hebrew Prophets

God speaks through Isaiah, Jeremiah, and the minor prophets—calling Israel to repentance and foretelling the coming Messiah.

3,706 Verse · 14 Bücher abgedeckt

Verse aus dieser Epoche

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  1. Jeremia 37:6ca. 598 v. Chr.

    Da erging das Wort des HERRN an den Propheten Jeremia, dieses Inhalts:

  2. Jeremia 37:7ca. 598 v. Chr.

    So spricht der HERR, der Gott Israels: Also sollt ihr dem König von Juda antworten, der euch zu mir gesandt hat, um mich zu befragen: Siehe, das Heer des Pharao, welches heraufgezogen ist, um euch zu helfen, wird wieder in sein Land, nachÄgypten zurückkehren.

  3. Jeremia 37:8ca. 598 v. Chr.

    Die Chaldäer aber werden wiederkommen und wider diese Stadt streiten, sie gewinnen und mit Feuer verbrennen.

  4. Jeremia 37:9ca. 598 v. Chr.

    So spricht der HERR: Sehet zu, daß ihr eure Seelen nicht betrüget, indem ihr denket: Die Chaldäer ziehen jetzt gewiß von uns ab. Nein, sie werden nicht abziehen!

  5. Jeremia 37:10ca. 598 v. Chr.

    Denn wenn ihr gleich das ganze Heer der Chaldäer, welche euch belagern, schlüget, und es blieben von ihnen nur etliche Verwundeteübrig, so würden sie dennoch, ein jeder in seinem Zelte, aufstehen und diese Stadt mit Feuer verbrennen.

  6. Jeremia 37:11ca. 598 v. Chr.

    ¶ Als nun das Heer der Chaldäer wegen des Heeres des Pharao von Jerusalem abgezogen war,

  7. Jeremia 37:12ca. 598 v. Chr.

    verließ Jeremia Jerusalem, um ins Land Benjamin zu gehen und dort unter dem Volke einen Besitzanteil in Empfang zu nehmen.

  8. Jeremia 37:13ca. 598 v. Chr.

    Da er aber zum Tore Benjamin kam, war daselbst einer namens Jerija, ein Sohn Selemjas, des Sohnes Hananjas, zur Aufsicht bestellt; der ergriff den Propheten Jeremia und sprach: Du willst zu den Chaldäernüberlaufen!

  9. Jeremia 37:14ca. 598 v. Chr.

    Da sprach Jeremia: Du lügst, ich will nicht zu den Chaldäernübergehen! Aber Jerija wollte ihm nicht glauben, sondern nahm Jeremia fest und führte ihn vor die Fürsten.

  10. Jeremia 37:15ca. 598 v. Chr.

    Und die Fürsten ergrimmtenüber Jeremia und schlugen ihn und legten ihn ins Gefängnis im Hause des Schreibers Jonatan; denn dieses hatte man zum Kerker gemacht.

  11. Jeremia 37:16ca. 589 v. Chr.

    Also kam Jeremia ins Gefängnis und unter die Gewölbe und blieb daselbst lange Zeit.

  12. Jeremia 37:17ca. 589 v. Chr.

    Aber der König Zedekia sandte nach ihm und ließ ihn holen; und der König fragte ihn heimlich in seinem Hause und sprach: Hast du ein Wort von dem HERRN? Jeremia antwortete: Ja! und sprach: Du wirst in die Gewalt des Königs von Babel gegeben werden!

  13. Jeremia 37:18ca. 589 v. Chr.

    Auch sprach Jeremia zu dem König Zedekia: Was habe ich wider dich, wider deine Diener und wider das Volk gesündigt, daß ihr mich ins Gefängnis gelegt habt?

  14. Jeremia 37:19ca. 589 v. Chr.

    Wo sind eure Propheten, die euch geweissagt und gesagt haben:«Der König von Babel wird nichtüber euch undüber dieses Land kommen?»

  15. Jeremia 37:20ca. 589 v. Chr.

    Und nun, höre doch, mein Herr und König! Laß doch meine Bitte etwas vor dir gelten und schicke mich nicht wieder in das Haus Jonatans, des Schreibers, zurück, damit ich nicht dort sterbe!

  16. Jeremia 37:21ca. 589 v. Chr.

    Da befahl der König Zedekia, daß man Jeremia in den Wachthof des Gefängnisses versetze und ihm täglich einen Laib Brot aus der Bäckergasse gebe, bis alles Brot in der Stadt aufgegessen sei. Also blieb Jeremia im Wachthofe des Gefängnisses.

  17. Jeremia 38:1ca. 598 v. Chr.

    ¶ Sephatja aber, der Sohn Mattans, und Gedalja, der Sohn Paschhurs, und Juchal, der Sohn Selemjas, und Paschhur, der Sohn Malkijas, hörten die Worte, welche Jeremia zu dem ganzen Volke redete, indem er sprach:

  18. Jeremia 38:2ca. 598 v. Chr.

    So spricht der HERR: Wer in dieser Stadt bleibt, der muß sterben durch Schwert, Hungersnot oder Pest; wer aber zu den Chaldäern hinausgeht, der soll am Leben bleiben, seine Seele als Beute davontragen und leben!

  19. Jeremia 38:3ca. 598 v. Chr.

    So spricht der HERR: Diese Stadt wird ganz gewiß in die Hand des Heeres des babylonischen Königs gegeben werden, und er wird sie einnehmen!

  20. Jeremia 38:4ca. 598 v. Chr.

    Da sprachen die Fürsten zum König: Diesen Mann sollte man doch töten; denn damit bewirkt er nur, daß die in der Stadt nochübriggebliebenen Kriegsleute und alles Volk die Hände sinken lassen, weil er solche Worte an sie richtet; denn dieser Mensch sucht nicht das Wohl dieses Volkes, sondern sein Unglück!

  21. Jeremia 38:5ca. 598 v. Chr.

    Da antwortete der König Zedekia: Siehe, er ist in eurer Hand; denn der König vermag nichts wider euch!

  22. Jeremia 38:6ca. 598 v. Chr.

    Da nahmen sie Jeremia und warfen ihn in die Zisterne des Königssohnes Malkija, welche sich im Wachthofe befand; und sie ließen ihn an Stricken hinunter. In der Zisterne aber war kein Wasser, sondern nur Schlamm; und Jeremia sank in den Schlamm.

  23. Jeremia 38:7ca. 598 v. Chr.

    Als aber Ebed-Melech, der Mohr, ein Kämmerer am Königshofe, vernahm, daß man Jeremia in die Zisterne geworfen hatte(der König saß gerade im Tore Benjamin),

  24. Jeremia 38:8ca. 598 v. Chr.

    verließ Ebed-Melech den königlichen Palast und redete mit dem König und sprach:

  25. Jeremia 38:9ca. 598 v. Chr.

    Mein Herr und König, jene Männer haben unrecht getan, daß sie den Propheten Jeremia in die Zisterne geworfen haben, so daß er dort unten Hungers sterben muß; denn es ist kein Brot mehr in der Stadt!