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God

11,427 Verse · 2 Familienmitglieder

Verse, die God erwähnen

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  1. Ihr Herz schreie zum Herrn! Du Mauer der Tochter Zion, laß Tag und Nacht Tränenströme fließen, gönne dir keine Ruhe, dein Augapfel raste nicht!

  2. Stehe auf und klage des Nachts, beim Beginn der Wachen! Schütte dein Herz wie Wasser aus vor dem Angesicht des Herrn! Hebe deine Hände zu ihm empor für die Seele deiner Kindlein, die an allen Straßenecken vor Hunger verschmachten!

  3. HERR, schaue her und siehe: Wem hast du also getan? Sollten denn Frauen ihre eigene Leibesfrucht essen, die Kindlein ihrer Pflege? Sollten wirklich Priester und Propheten im Heiligtum des Herrn erschlagen werden?

  4. Junge und Alte liegen draußen auf der Erde; meine Jungfrauen und meine Jünglinge sind durch das Schwert gefallen; du hast sie am Tage deines grimmigen Zornes erwürgt, du hast sie schonungslos niedergemacht!

  5. Wie zu einem Festtage hast du alles, was ich fürchtete, von allen Seiten zusammengerufen, und es ist am Tage des Zornes des HERRN niemand entronnen nochübriggeblieben; was ich gepflegt und großgezogen hatte, das vertilgte mein Feind!

  6. ¶ Ich bin der Mann, der tief gebeugt worden ist durch die Rute seines Zorns.

  7. Nur gegen mich kehrt er immer wieder den ganzen Tag seine Hand.

  8. Er hat mein Fleisch und meine Haut verschlungen und meine Knochen zermalmt.

  9. Er hat mich eingemauert, daß ich nicht herauskommen kann; mit ehernen Ketten hat er mich beschwert.

  10. Ob ich auch schreie und rufe, verstopft er doch die Ohren vor meinem Gebet.

  11. Quadersteine legt er mir in den Weg, krümmt meine Pfade.

  12. Er hat mich auf Abwege gebracht, istüber mich hergefallen und hat mich arg zugerichtet.

  13. Er hat seinen Bogen gespannt und mich dem Pfeile zum Ziel gesetzt.

  14. Er hat mir seines Köchers Söhne in die Nieren gejagt.

  15. Er hat mich mit Bitterkeit gesättigt, mit Wermut getränkt.

  16. Er ließ meine Zähne sich an Kies zerbeißen, er hat mich mit Asche bedeckt.

  17. Und ich sprach: Meine Lebenskraft ist dahin, meine Hoffnung auf den HERRN.

  18. Gnadenbeweise des HERRN sind's, daß wir nicht gänzlich aufgerieben wurden, denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende;

  19. sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß!

  20. Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen.

  21. Der HERR ist gütig gegen die, welche auf ihn hoffen, gegen die Seele, die nach ihm fragt.

  22. Gut ist's, schweigend zu warten auf das Heil des HERRN.

  23. Schlägt ihn jemand, so biete er ihm den Backen dar und lasse sich mit Schmach sättigen!

  24. Denn der Herr wird nicht ewig verstoßen;

  25. sondern wenn er betrübt hat, so erbarmt er sich auch nach der Größe seiner Gnade.