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God

11,427 Verse · 2 Familienmitglieder

Verse, die God erwähnen

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  1. Sollte ich solches ungestraft lassen? spricht der HERR. Sollte sich meine Seele an einem solchen Volke nicht rächen?

  2. Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen mit ihrer Unterstützung; und mein Volk liebt es so! Was wollt ihr aber tun, wenn das Ende davon kommt?

  3. Die Liebliche und Verzärtelte, die Tochter Zion will ich zerstören.

  4. Denn also hat der HERR der Heerscharen befohlen: Fället Bäume und schüttet einen Wall auf gegen Jerusalem! Das ist die Stadt, welche gestraft werden soll; denn lauter Gewalttat ist in ihrer Mitte.

  5. Wie ein Brunnen sein Wasser quellen läßt, also läßt sie ihre Bosheit quellen; von Gewalttat und Bedrückung hört man in ihr; Leid und Mißhandlung muß ich beständig mitansehen.

  6. Laß dich warnen, Jerusalem, damit sich meine Seele nicht ganz von dir entfremde, daß ich dich nicht zur Wüste mache, zu einem unbewohnten Lande!

  7. ¶ Also spricht der HERR der Heerscharen: AmÜberrest Israels wird man Nachlese halten wie am Weinstock. Strecke nochmals wie ein Weinleser deine Hand ausüber die Ranken!

  8. Zu wem soll ich reden, wem Zeugnis ablegen, daß sie es hören? Siehe, ihre Ohren sind unbeschnitten, sie können nicht aufmerken. Siehe, das Wort des HERRN ist ihnen zum Hohn geworden; sie haben keine Lust daran.

  9. Und ich bin des Grimmes des HERRN so voll, daß ich ihn kaum zurückhalten kann. Gieße ihn ausüber die Kinder auf der Gasse undüber den Kreis der Jünglinge allzumal! Ja, Mann und Weib sollen gefangen werden, Alte und Wohlbetagte.

  10. Ihre Häuser sollen andern zugewandt werden,Äcker und Weiber allzumal; denn ich will meine Hand ausstrecken wider die Bewohner dieses Landes, spricht der HERR.

  11. Und sie heilen den Schaden der Tochter meines Volkes leichthin, indem sie sprechen:«Friede, Friede!» wo doch kein Friede ist.

  12. Schämen sollten sie sich, weil sie Greuel verübt haben; aber sie wissen nicht mehr, was sich schämen heißt, und empfinden keine Scham. Darum werden sie fallen unter den Fallenden; zur Zeit, da ich sie heimsuche, werden sie stürzen, spricht der HERR.

  13. Also spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schauet und fraget nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Sie aber sprechen:«Wir wollen ihn nicht gehen!»

  14. Und ich habe Wächterüber euch bestellt: Merkt doch auf den Schall der Posaune! Sie aber sprechen:«Wir wollen nicht aufmerken!»

  15. Siehe, ich will Unheilüber dieses Volk kommen lassen, die Frucht ihrer Anschläge; denn auf meine Worte achteten sie nicht, und mein Gesetz verwarfen sie.

  16. Was soll mir der Weihrauch von Saba und das köstliche Gewürzrohr aus fernem Lande? Eure Brandopfer mißfallen mir, und eure Schlachtopfer sind mir nicht angenehm.

  17. Darum spricht der HERR also: Siehe, ich will diesem Volke Steine des Anstoßes in den Weg legen, damit Väter und Kinder zugleich daran zu Fall kommen; ein Nachbar mit dem andern wird umkommen.

  18. So spricht der HERR: Siehe, es kommt ein Volk von Norden her, und eine große Nation erhebt sich von denäußersten Enden der Erde.

  19. Gürte einen Sack um dich, o Tochter meines Volkes, und wälze dich in der Asche; traure wie um einen einzigen Sohn, halte bittere Klage! Denn plötzlich wird der Verwüsterüber uns kommen.

  20. Ich habe dich zum Prüferüber mein Volk bestellt, zum Goldprüfer, daß du erkennest und prüfest ihren Weg.

  21. Darum wird man sie«verworfenes Silber» nennen, weil der HERR sie verworfen hat.

  22. ¶ Dies ist das Wort, welches vom HERRN an Jeremia erging:

  23. Tritt unter das Tor am Hause des HERRN und predige dort dieses Wort und sprich: Höret das Wort des HERRN, ihr alle aus Juda, die ihr zu diesen Toren eingehet, um den HERRN anzubeten!

  24. So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Bessert euren Wandel und eure Taten, so will ich euch an diesem Orte wohnen lassen!

  25. Verlaßt euch nicht auf trügerische Worte wie diese:«Der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN ist dies!»