God
Verse, die God erwähnen
Wirst du nun Gott ernstlich suchen und zum Allmächtigen um Gnade flehen,
wirst du lauter und aufrichtig sein, so wird er für dich eifern und die Zierde deiner Gerechtigkeit wieder herstellen.
Das ist der Weg, den alle Gottvergessenen ziehn: Auch ihre Hoffnung welkt wie Gras dahin!
¶ Siehe, Gott verwirft den Unschuldigen nicht; er reicht aber auch keinemÜbeltäter die Hand,
auf daß er deinen Mund mit Lachen fülle und deine Lippen mit Freudengeschrei,
Wahrhaftig, ich weiß, daß dem so ist; und wie kann der schwache Mensch rechten mit dem starken Gott!
Wollte er mit Ihm rechten, so könnte er Ihm auf tausend nicht eins beantworten.
Er ist weisen Herzens und von ungebrochener Kraft; wer hat ihm je getrotzt und es durchgesetzt?
Er verrückt Berge, und man merkt es nicht, daß er sie in seinem Zorn umgekehrt hat.
Siehe, er geht an mir vorüber, und ich sehe ihn nicht; er fährt vorbei, und ich gewahre ihn nicht.
Er rafft dahin, wer hindert ihn? Wer ruft ihm zu: Was machst du da?
Gott unterdrückt nicht seinen Zorn; Rahabs Helfer beugen sich unter ihn.
¶ Wie sollte ich ihm denn antworten und Worte finden, um mit ihm zu reden?
Wenn ich rufe, wird er mir antworten? Ich glaube nicht, daß er meine Stimme hört;
denn im Sturm hat er mich zerschlagen und mir ohne Ursache viele Wunden zugefügt.
Kommt's auf die Kraft an, siehe, so ist er stark; wenn aber aufs Recht, wer ladet mich dann vor?
Wenn die Geißel plötzlich tötet, so lacht er der Prüfung der Unschuldigen.
Die Erde ist in die Gewalt des Frevlers gegeben; das Angesicht ihrer Richter verhüllt er; wenn nicht er, wer tut es denn?
so muß ich meine vielen Schmerzen fürchten; denn ich weiß, daß du mich nicht lossprechen wirst!
so würdest du mich doch in die Grube tauchen, daß ich meine Kleider nicht mehr anziehen dürfte!
Denn er ist nicht ein Mann wie ich, daß ich ihm antworten könnte, daß wir miteinander vor Gericht gingen;
Er nehme aber seine Rute von mir, und sein Schreckenüberfalle mich nicht,
so will ich reden und ihn nicht fürchten; denn nicht also steht es in mir selbst.
Ich spreche zu Gott: Verdamme mich nicht! Tue mir kund, weshalb du mich befehdest.
Dünkt es dich gut, das Werk deiner Hände zu unterdrücken und zu verwerfen, während duüber den Rat der Gottlosen dein Licht leuchten lässest?