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Hiob 34:16-30

Gottes unparteiische Herrschaft und Gerechtigkeit

Hiob 34:16-30
16
Hast du nun Verstand, so höre dies und merke auf die Stimme meiner Worte!
17
Könnte auch einer, der das Recht haßt, herrschen, oder willst du den Gerechten, den Mächtigen, verdammen?
18
Darf man zum König sagen: Du Nichtsnutz! und zu den Edlen: Ihr seid ungerecht?
19
wieviel weniger zu dem, der die Person der Fürsten nicht ansieht und den Reichen nicht mehr achtet als den Armen; denn sie sind alle seiner Hände Werk.
20
Plötzlich sterben sie, mitten in der Nacht; Völker wanken und gehen dahin, und er beseitigt Tyrannen ohne Menschenhand.
21
Denn Gottes Augen sind auf die Wege eines jeden gerichtet, und er sieht jeden Schritt, den einer macht.
22
Es gibt keine Finsternis und keinen Todesschatten, wo dieÜbeltäter sich verbergen könnten.
23
Ja, er braucht den Menschen, der vor Gott zu Gerichte geht, nicht erst noch zu untersuchen.
24
Er zerschmettert Gewaltige ohne Untersuchung und setzt andere an deren Statt.
25
Weil er ihre Werke kennt, darum kehrt er sie umüber Nacht, und sie werden zermalmt.
26
Als Gottlose züchtigt er sie vor aller Augen darum,
27
daß sie von ihm abgefallen sind und keinen seiner Wege beachtet haben,
28
und weil des Armen Geschrei zu ihm gelangt ist und er das Schreien der Unterdrückten erhört hat.
29
Wenn er Frieden gibt, wer will verdammen? Wenn er aber sein Angesicht verbirgt, wer kann ihn schauen?[So handelt er] sowohlüber einem Volk, als auchüber dem einzelnen Menschen,
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damit nicht gottlose Menschen regieren und das Volk in Fallstricke gerät.
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