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Weisung und Zuspruch
Hoheslied 1:8
Vers 8 wird mit dem umgebenden Kontext angezeigt.
5
Schwarz bin ich, aber lieblich, ihr Töchter Jerusalems, wie die Zelte Kedars, wie die Vorhänge Salomos.
6
Seht mich nicht an, weil ich so schwärzlich bin, weil die Sonne mich verbrannt hat! Meiner Mutter Söhne zürnten mir, sie setzten mich zur Hüterin der Weinberge; meinen eigenen Weinberg hütete ich nicht!
7
¶ Tue mir doch kund, o du, den meine Seele liebt: Wo gehst du zur Weide? Wo hältst du Mittagsrast? Warum soll ich wie eine Vermummte bei den Herden deiner Genossen sein?
8
Ist es dir nicht bekannt, du Schönste unter den Weibern, so gehe nur hinaus, den Spuren der Schafe nach, und weide deine Zicklein bei den Wohnungen der Hirten!
9
Meiner Stute an den Wagen des Pharao vergleiche ich dich, meine Freundin!
10
Deine Wangen sind lieblich in den Ketten, dein Hals in den Perlenschnüren!
11
Wir wollen dir goldene Ketten machen mit silbernen Punkten!
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