Sprüche 26:1-12
1
¶ Wie der Schnee zum Sommer und der Regen zur Ernte, so wenig paßt Ehre für den Narren.
2
Wie ein Sperling davonflattert und eine Schwalbe wegfliegt, so ein unverdienter Fluch: er trifft nicht ein.
3
¶ Dem Pferd eine Geißel, dem Esel ein Zaum und dem Narren eine Rute auf den Rücken!
4
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit du ihm nicht gleichest;
5
antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht weise dünke.
6
¶ Es haut sich die Füße ab und mußÄrger schlucken, wer seine Sachen durch einen Narren besorgen läßt.
7
Schwach wie die Beine des Lahmen, so ist ein[weiser] Spruch im Munde des Toren.
8
Wie wenn man einen Stein in der Schleuder festbindet, so ist's, wenn man einem Toren Ehre erweist.
9
Ein Dorn geriet in die Hand eines Trunkenen und ein Spruch in den Mund der Toren!
10
¶ Ein Händelsüchtiger verletzt alle und nimmt Toren und Landstreicher in seinen Sold.
11
Wie ein Hund, der zu seinem Gespei zurückkehrt, so ist ein Narr, der seine Dummheit wiederholt.
12
¶ Siehst du einen Mann, der sich selbst weise dünkt, so kannst du für einen Toren mehr Hoffnung haben als für ihn!
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