Apostelgeschichte 27:13-20
13
Da nun ein schwacher Südwind wehte, meinten sie, sie hätten ihre Absicht erreicht, lichteten die Anker und fuhren nahe bei der Küste von Kreta hin.
14
Aber nicht lange darnach fegte von der Insel ein Wirbelwind daher,«Nord-Ost» genannt;
15
der riß das Schiff mit sich fort, und da es dem Winde nicht widerstehen konnte, gaben wir es preis und ließen uns treiben.
16
Als wir aber an einer kleinen Insel, Klauda genannt, vorbeifuhren, vermochten wir kaum das Boot zu meistern, welches man emporzog, weil man es nötig hatte, um das Schiff zu unterbinden;
17
und weil sie fürchteten, auf die Syrte geworfen zu werden, zogen sie die Segel ein und ließen sich so treiben.
18
Da wir aber vom Sturme heftig umhergetrieben wurden, warfen sie am folgenden Tage die Ladungüber Bord
19
und am dritten Tage mit eigener Hand das Schiffsgerät.
20
Da aber während mehrerer Tage weder Sonne noch Sterne schienen und ein heftiger Sturm anhielt, schwand endlich alle Hoffnung, daß wir gerettet würden.
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