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circa 800–400 BC

The Hebrew Prophets

God speaks through Isaiah, Jeremiah, and the minor prophets—calling Israel to repentance and foretelling the coming Messiah.

3,706 Verse · 14 Bücher abgedeckt

Verse aus dieser Epoche

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  1. Jeremia 20:8ca. 607 v. Chr.

    denn sooft ich rede, muß ich Gewalttat und Zerstörung ankündigen, also daß das Wort des HERRN mir Hohn und Spott einträgt die ganze Zeit.

  2. Jeremia 20:9ca. 607 v. Chr.

    Sagte ich mir:«Ich will ihn nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden!» dann brannte es in meinem Herzen, als wäre ein Feuer in meinen Gebeinen eingeschlossen; ich suchte es auszuhalten, aber ich konnte nicht.

  3. Jeremia 20:10ca. 607 v. Chr.

    Denn ich habe die Verleumdungen vieler gehört:«Schrecken ringsum!»«Zeiget ihn an!» und«Wir wollen ihn anzeigen!» Alle Leute, mit denen ich in Frieden lebte, lauern auf meinen Fall und sprechen:«Vielleicht läßt er sich betören und können wir ihnüberwältigen, ihn verhaften und uns an ihm rächen!»

  4. Jeremia 20:11ca. 607 v. Chr.

    Aber der HERR ist bei mir wie ein starker Held; darum werden meine Verfolger straucheln und nichts vermögen. Sie werden sich sehr schämen müssen ihres unklugen Benehmens, mit ewiger Schmach, die man nie vergessen wird!

  5. Jeremia 20:12ca. 607 v. Chr.

    Und nun, o HERR der Heerscharen, der du den Gerechten prüfst, Nieren und Herzen siehst, laß mich deine Rache an ihnen sehen! Denn auf dich habe ich mein Anliegen gewälzt.

  6. Jeremia 20:13ca. 607 v. Chr.

    Singet dem HERRN, lobet den HERRN! Denn er hat die Seele des Armen von der Hand derÜbeltäter errettet.

  7. Jeremia 20:14ca. 607 v. Chr.

    ¶ Verflucht sei der Tag, da ich geboren bin; der Tag, an welchem mich meine Mutter zur Welt gebracht hat, sei nicht gesegnet!

  8. Jeremia 20:15ca. 607 v. Chr.

    Verflucht sei der Mann, der meinem Vater die frohe Botschaft gebracht hat:«Dir ist ein Knabe geboren, freue dich!»

  9. Jeremia 20:16ca. 607 v. Chr.

    Diesem Mann ergehe es wie den Städten, welche der HERR umgekehrt hat, ohne daß es ihn reute; laß ihn Geschrei hören am Morgen und Kriegslärm zur Mittagszeit;

  10. Jeremia 20:17ca. 607 v. Chr.

    weil er mich nicht im Mutterschoße tötete, so daß meine Mutter mein Grab geworden und sie ewig schwanger geblieben wäre!

  11. Jeremia 20:18ca. 607 v. Chr.

    Warum bin ich doch aus dem Mutterschoße hervorgegangen, um Mühsal und Kummer zu sehen und daß meine Tage in Schande vergehen?

  12. Jeremia 21:1ca. 589 v. Chr.

    ¶ Dies ist das Wort, welches vom HERRN an Jeremia erging, als der König Zedekia den Paschhur, den Sohn Malchijas, und Zephanja, den Sohn Maasejas, den Priester, zu ihm sandte und ihm sagen ließ:

  13. Jeremia 21:2ca. 589 v. Chr.

    Frage doch den HERRN für uns, weil der babylonische König Nebukadnezar Krieg wider uns führt! Vielleicht wird der HERR gemäß allen seinen Wundern so mit uns handeln, daß jener von uns abzieht. Da sprach Jeremia zu ihnen:

  14. Jeremia 21:3ca. 589 v. Chr.

    Also sollt ihr dem Zedekia antworten:

  15. Jeremia 21:4ca. 589 v. Chr.

    So spricht der HERR, der Gott Israels: Siehe, ich will die Kriegswaffen in euren Händen, mit welchen ihr den babylonischen König und die Chaldäer, die euch belagern, außerhalb der Stadtmauern bekämpft, umwenden und mitten in der Stadt versammeln;

  16. Jeremia 21:5ca. 589 v. Chr.

    und ich will selbst wider euch streiten mit ausgereckter Hand und mit starkem Arm, im Zorn und mit Grimm und mit großer Entrüstung,

  17. Jeremia 21:6ca. 589 v. Chr.

    und will die Bewohner dieser Stadt schlagen, sowohl Menschen als Vieh, durch eine große Pest sollen sie umkommen.

  18. Jeremia 21:7ca. 589 v. Chr.

    Und darnach, spricht der HERR, will ich Zedekia, den König von Juda, samt seinen Knechten und den Männern, die in dieser Stadt von der Pest, vom Schwert und von der Hungersnot verschont geblieben sind, in die Hand des babylonischen Königs Nebukadnezar und in die Hand ihrer Feinde und derer, die nach ihrem Leben trachten,übergeben, und er wird sie mit dem Schwerte schlagen und wird kein Mitleid mit ihnen haben und ihrer nicht schonen, noch sich ihrer erbarmen!

  19. Jeremia 21:8ca. 589 v. Chr.

    ¶ Und zu diesem Volke sollst du sagen: So spricht der HERR: Sehet, ich lege euch vor den Weg des Lebens und den Weg des Todes:

  20. Jeremia 21:9ca. 589 v. Chr.

    Wer in dieser Stadt bleibt, der wird entweder durchs Schwert, oder vor Hunger, oder an der Pest sterben; wer aber hinausgeht und zu den Chaldäernüberläuft, die euch belagern, der wird leben und seine Seele als Beute davontragen.

  21. Jeremia 21:10ca. 589 v. Chr.

    Denn ich habe mein Angesicht wider diese Stadt gerichtet zum Bösen und nicht zum Guten, spricht der HERR; in die Hände des babylonischen Königs wird sie gegeben und mit Feuer verbrannt werden.

  22. Jeremia 21:11ca. 589 v. Chr.

    Und zum Hause des Königs von Juda[sollst du sagen]: Höre das Wort des HERRN, du Haus Davids!

  23. Jeremia 21:12ca. 589 v. Chr.

    So spricht der HERR: Haltet jeden Morgen ein gerechtes Gericht und rettet den Beraubten von der Hand des Unterdrückers, damit mein grimmiger Zorn nicht ausbreche wie ein Feuer und brenne, daß niemand löschen kann, wegen der Schlechtigkeit eurer Taten!

  24. Jeremia 21:13ca. 589 v. Chr.

    Siehe, ich will an dich, du Bewohnerin des Tales, des Felsens der Ebene, spricht der HERR, die ihr saget: Wer wollte zu uns herabsteigen, und wer sollte in unsere Wohnungen kommen?

  25. Jeremia 21:14ca. 589 v. Chr.

    Ich will euch heimsuchen, wie es eure Taten verdienen, spricht der HERR, und will ein Feuer anzünden in ihrem Wald, das soll ihre ganze Umgebung verzehren.